Diabe­tes und Auge: Bewähr­tes. Neues. Über­ra­schen­des.

Aktu­ell sind mehr als 460 Mio. Menschen von Diabe­tes melli­tus betrof­fen – eine Zahl, die sich bis 2045 auf 700 Mio. nahezu verdop­peln wird. Gleich­zei­tig schätzt die Inter­na­tio­nal Diabe­tes Fede­ra­ti­on (IDF) das ca. 3% der Betrof­fe­nen erblin­den werden. Zwei Kompli­ka­tio­nen bedro­hen das Sehver­mö­gen: das diabe­ti­sche Maku­la­ödem und die proli­fe­ra­ti­ve diabe­ti­sche Reti­no­pa­thie.

21. Septem­ber 2021
PEKING (Bier­mann) – Reti­na­le arte­ri­el­le Makro­aneu­rys­men (RAM) werden am häufigs­ten bei älte­ren Perso­nen beob­ach­tet, bei weib­li­cher Domi­nanz und einem star­ken Zusam­men­hang mit Blut­hoch­druck. Die Autoren einer aktu­el­len Studie haben nun heraus­ge­fun­den, dass Pati­en­ten, deren RAM gelasert wird oder die eine Thera­pie mit VEGF-Inhi­­bi­­to­­ren erhal­ten, eine höhere Rate an Verschlüs­sen des
21. Septem­ber 2021
HOUSTON (Bier­mann)  Die Autoren der Ranibizumab-Radiation-Retinopathy(RRR)-Studie haben die Wirk­sam­keit von Rani­bi­zumab mit dem Treat-and-Extend(T&E)-Schema bei strah­len­be­ding­tem Maku­la­ödem unter­sucht und gezeigt, dass das fixe Schema mit monat­li­chen Injek­tio­nen zu besse­ren funk­tio­nel­len und morpho­lo­gi­schen Ergeb­nis­sen führt. Die Wissen­schaft­ler nahmen 40 Augen mit strah­len­in­du­zier­tem Maku­la­ödem und vermin­der­ter best­kor­ri­gier­ter Sehschär­fe (BCVA) in die rando­mi­sier­te,
21. Septem­ber 2021
WIEN (Bier­mann) – Eine multi­fo­ka­le maku­lä­re Neovas­ku­la­ri­sa­ti­on vom Typ-3 (mMNV3), welche intra­r­e­ti­na­len Ursprungs ist, weist spezi­fi­sche morpho­lo­gi­sche und topo­gra­phi­sche Merk­ma­le auf. Mithil­fe der multi­moda­len Bild­ge­bung könne ein detail­lier­te­res Verständ­nis der Patho­mor­pho­lo­gie dieses Krank­heits­bil­des gewon­nen werden. Das schrei­ben die Verfas­ser einer aktu­el­len Studie aus Öster­reich. Die Wissen­schaft­ler nahmen 21 Pati­en­ten (22
21. Septem­ber 2021
HYDERABAD (Bier­mann) – Ein Sklera-Patch-Tran­s­­plan­­tat mit einer Binde­haut­ver­schie­be­plas­tik stellt ein geeig­ne­tes Verfah­ren dar, um nach einer Trabe­ku­lek­to­mie eine spät auftre­ten­de Sickerkissen(Siki)-Leckage aufgrund einer Sklera­ein­schmel­zung oder -fistel ± Hypo­to­nie und/oder Makulo­pa­thie zu revi­die­ren. Laut den Autoren einer aktu­el­len Studie könnte diese Tech­nik nicht nur zur Infek­ti­ons­pro­phy­la­xe und Kontrol­le des Augen­in­nen­dru­ckes (IOD)
21. Septem­ber 2021
CHENNAI (Bier­mann) – Eine Corti­­son-Respon­­se stellt einen signi­fi­kan­ten Risi­ko­fak­tor für einen post­ope­ra­tiv erhöh­ten Augen­in­nen­druck (IOD) am kontrala­te­ra­len Auge nach erfolg­ter filtrie­ren­der Glau­kom­chir­ur­gie dar. Dieser Tatsa­che sollte man sich bei der Behand­lung von Glau­kom­pa­ti­en­ten bewusst sein. Das geht aus einer Studie einer indi­schen Arbeits­grup­pe hervor. Die Wissen­schaft­ler über­prüf­ten medi­zi­ni­sche Aufzeich­nun­gen zu
21. Septem­ber 2021
DURHAM (Bier­mann) – Ein nied­ri­ger mitt­le­rer arte­ri­el­ler Blut­druck (MAP) sowie diasto­li­scher arte­ri­el­ler Druck (DAP) sind mit einer rasche­ren Schä­di­gung der reti­na­len Nerven­fa­ser­schicht (RNFL) asso­zi­iert. Laut den Autoren einer aktu­el­len Studie deuten diese Ergeb­nis­se darauf hin, dass die syste­mi­schen Blut­druck­wer­te eine signi­fi­kan­te Rolle bei der Progres­si­on eines Glau­koms spie­len. Die Wissen­schaft­ler
21. Septem­ber 2021
BERLIN (Bier­mann) – Bei Pati­en­ten mit Fuchs´scher Endo­thel­dys­tro­phie und bullö­ser Kera­topa­thie sind photo­pi­sche und meso­pi­sche Kontrast­emp­find­lich­keit erkran­kungs­be­dingt verrin­gert. Das Ausmaß der zentra­len Horn­haut­di­cken­zu­nah­me durch die Erkran­kung scheint die präope­ra­ti­ve Kontrast­emp­find­lich­keit maßgeb­lich zu beein­flus­sen. Durch eine DMEK lässt sich die Kontrast­emp­find­lich­keit signi­fi­kant verbes­sern, auch wenn der Effekt durch ante­rio­re cornea­le Aberra­tio­nen
8. Septem­ber 2021
BOSTON (Bier­mann) – In einer retro­spek­ti­ven Fall­stu­die wurden Fall­ak­ten von Pati­en­ten, welche sich am Massa­chu­setts Eye and Ear-Kran­ken­haus im Verlauf von fünf Jahren mit einer Herpes-Kera­­ti­­tis (HK) vorge­stellt hatten, auf das Vorlie­gen einer limba­len Stamm­zell­in­suf­fi­zi­enz (LSCD) unter­sucht. Demo­gra­phi­sche Daten, Krank­heits­ge­schich­te, Thera­pie und der best­kor­ri­gier­ter Visus wurden analy­siert. Einge­schlos­sen wurden 626
1. Septem­ber 2021
ADANA (Bier­mann) – Ein cornea­les Cross­lin­king kann nicht nur die Progres­si­on eines Kera­to­ko­nus aufhal­ten sondern unter Umstän­den durch Verän­de­rung der Horn­haut-Form post­ope­ra­tiv auch eine Kontakt­lin­sen­ver­sor­gung erleich­tern. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine retro­spek­ti­ve Studie mit Analy­se der Kran­ken­ak­ten von Pati­en­ten mit progre­dien­tem Kera­to­ko­nus, die aufgrund von Unver­träg­lich­kei­ten das Tragen von Kontakt­lin­sen
21. Septem­ber 2021
BUENOS AIRES (Bier­mann) – Die Behand­lung einer Pres­by­opie erfolgt in der Regel durch entspre­chen­de Bril­len­glä­ser oder, bei Wunsch nach Bril­len­un­ab­hän­gig­keit, durch unter­schied­li­che refrak­tiv­chir­ur­gi­sche Eingrif­fe. Eine phar­ma­ko­lo­gi­sche Option, die Auswir­kun­gen der Pres­by­opie zu behan­deln, stellt die sog. Beno­z­zi-Metho­­de dar. Diese wurde in einer nicht rando­mi­sier­ten multi­zen­tri­schen retro­spek­ti­ven Fall­se­rie durch argen­ti­ni­sche Forscher
5. Septem­ber 2021
AMIENS (Bier­mann) – Zur Behand­lung der Pres­by­opie mit Errei­chen von Bril­len­frei­heit gibt es verschie­de­ne Optio­nen. Eine retro­spek­ti­ve, nicht rando­mi­sier­te Beob­ach­tungs­stu­die aus Frank­reich verglich die Presby-PRK (pres­by­ope photo­re­frak­ti­ve Kera­tek­to­mie) und Presby-LASIK (pres­by­ope Laser in situ Kera­to­mi­leu­sis) bei pres­byopen hyper­open Pati­en­ten mit Micro­mo­no­vi­si­on und dem SUPRA­­­COR-Algo­­rith­­mus. Einge­schlos­sen wurden 23 Pati­en­ten, welche entwe­der
29. August 2021
BRISBANE (Bier­mann) – Die Präva­lenz der Myopie, insbe­son­de­re auch der hohen Myopie hat in den letz­ten Jahren zuge­nom­men. Bisher wurde jedoch nur wenig unter­sucht, inwie­fern die Myopie Verän­de­run­gen der ante­rio­ren Sklera verur­sacht. Um dies zu klären, wurde in einer austra­li­schen prospek­ti­ven Studie mittels Eye Surface Profi­ler die vorde­re Augen­ober­flä­che von
21. Septem­ber 2021
DURHAM (Bier­mann)  Die opti­sche Kohä­renz­to­mo­gra­phie (OCT) wird heut­zu­ta­ge routi­ne­mä­ßig zur Diagno­se und Über­wa­chung  von Pati­en­ten mit verschie­de­nen Augen­er­kran­kun­gen einge­setzt. Es handelt sich um große Tisch­in­stru­men­te, die von geschul­tem Perso­nal bedient werden und zur Posi­tio­nie­rung und Bewe­gungs­re­duk­ti­on des Pati­en­ten eine Kinn- und Stirn­stüt­ze für die mecha­ni­sche Stabi­li­sie­rung erfor­dern. Tech­ni­ker und Ärzte
26. April 2021
SEOUL (Bier­mann)  Eine aktu­el­le Studie hat gezeigt, dass reti­na­le Biomar­ker Alzheimer(AD)-bedingte Gehirn­ver­än­de­run­gen wider­spie­geln und ein Hilfs­mit­tel im Scree­ning kogni­tiv gesun­der (CN) Perso­nen im präkli­ni­schen Stadi­um der AD darstel­len können. Die Autoren nahmen 49 CN-Perso­­nen (Durch­schnitts­al­ter 70,6 Jahre; SD 9,4 Jahre), davon 25 Frauen (51%;), in die Quer­schnitts­stu­die auf. Alle Analy­sen
9. Novem­ber 2020
HOUSTON (Bier­mann) – In einer aktu­el­len Studie haben deren Autoren versucht, Para­me­ter des vorde­ren Augen­ab­schnit­tes zu finden, durch die eine Unter­schei­dung der 2 Mecha­nis­men, die zu einem Winkel­block führen können, möglich ist. Bei diesen Mecha­nis­men handelt es sich zum einen um den Pupil­lar­block (PB) und zum ande­ren um die Plateau-Iris-Konfi­gu­ra­­ti­on
21. Septem­ber 2021
CHENGDU (Bier­mann) – Bei den Immun­­check­­point-Inhi­­bi­­to­­ren (ICI) handelt es sich um immu­n­on­ko­lo­gi­sche Thera­peu­ti­ka, die als mono­k­lo­na­le Anti­kör­per inhi­bi­to­ri­sche Immun­check­points blockie­ren können. Die ICI werden immer häufi­ger bei Lungen­kar­zi­no­men einge­setzt, jedoch wurde über ihre okulä­ren immun­ver­mit­tel­ten uner­wünsch­ten Ereig­nis­se (irAE) in dem Zusam­men­hang bisher wenig berich­tet. Eine aktu­el­le Studie hat nun gezeigt,
14. Septem­ber 2021
PEKING (Bier­mann) – Bei dem Vogt-Koyanagi-Harada(VKH)-Syndrom handelt es sich um eine multi­sys­te­mi­sche T-Zell-vermit­­tel­­te Auto­im­mun­erkran­kung gegen Mela­no­zy­ten, die zu einer bila­te­ra­len granu­lo­ma­tö­sen Panu­vei­tis führen kann. Eine aktu­el­le Studie hat nun gezeigt, dass der Serum­spie­gel von Interleukin(IL)-33 bei Pati­en­ten mit VKH-Syndrom in der chine­si­schen Han-Volks­­­grup­­pe (>90% der Gesamt­be­völ­ke­rung Chinas) signi­fi­kant erhöht ist
14. Septem­ber 2021
UTTAR PRADESH (Bier­mann) – Ein Dünner­wer­den des Gangli­en­zell­kom­ple­xes (GCC) bei einem Hypo­phy­sena­de­nom, welches das Chias­ma opti­cum kompri­miert, könnte als empfind­li­cher Prädik­tor verwen­det werden, um frühe Verän­de­run­gen des vorde­ren Trac­tus opti­cus zu erken­nen. Das geht aus einer Studie einer indi­schen Arbeits­grup­pe hervor. Die Wissen­schaft­ler nahmen 24 Pati­en­ten mit Hypo­phy­sena­de­nom und Kompres­si­on

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