Hornhaut

21. Mai 2024
MEMPHIS (Bier­mann) — ChatGPT und weite­re KI-Platt­for­men finden auch in der Wissen­schaft immer mehr einen Platz. Eine ameri­ka­ni­sche Studie widme­te sich der Frage, wie gut die Fähig­kei­ten von ChatGPT‑4.0 und ChatGPT‑3.5 im Vergleich zu mensch­li­chen Exper­ten sein können, die Diagno­se von Horn­hau­ter­kran­kun­gen anhand von Fall­be­rich­ten zu bewerten. Dabei wurden nach
11. Mai 2024
BRISTOL (Bier­mann) — Eine briti­sche prospek­ti­ve bevöl­ke­rungs­ba­sier­te Studie verfolg­te das Ziel, die Inzi­denz der Acant­hamö­ben-Kera­ti­tis (AK) im Verei­nig­ten König­reich zu quan­ti­fi­zie­ren sowie Risi­ko­fak­to­ren und Behand­lungs­pa­ra­me­ter zu untersuchen. Die Studie wurde von Januar bis Dezem­ber 2015 von der British Ophthal­mic Surveil­lan­ce Unit durch­ge­führt. Es wurden Daten zur Demo­gra­fie, zu klini­schen Merk­ma­len
4. Mai 2024
OSLO (Bier­mann) — Die Zahl der Horn­haut­trans­plan­ta­tio­nen bei Pati­en­ten mit Kera­to­ko­nus (KC) ist 15 Jahre nach Einfüh­rung der CXL deut­lich zurück­ge­gan­gen. Diese erfreu­li­che Entwick­lung konnte in einer norwe­gi­schen Studie nach­ge­wie­sen werden.  Vor der Einfüh­rung von CXL im Jahr 2007 wurden 55 primä­re Horn­haut­trans­plan­ta­tio­nen bei Pati­en­ten mit Kera­to­ko­nus (2005 und 2006)
27. April 2024
LONDON (Bier­mann) — Die Thera­pie der Akant­hamö­ben-Kera­ti­tis (AK) ist in aller Regel heraus­for­dernd — auch weil die Diagno­se oft verzö­gert gestellt wird. In einer briti­schen prospek­ti­ven rando­mi­sier­ten, doppelt maskier­ten, aktiv-kontrol­lier­ten und multi­zen­tri­schen Phase3-Studie wurde eine Thera­pie mit topi­schem PHMB (Poli­he­xa­nid) 0,02% (0,2 mg/ml) und Propa­mi­din 0,1% (1 mg/ml) mit einer
20. April 2024
PORTO (Bier­mann) — Eine frühe Diagno­se einer Akant­hamö­ben-Kera­ti­tis (≤14 Tage nach Symptom­be­ginn) und ein thera­peu­ti­sches Epithel­dé­bri­de­ment sind mit einem besse­ren endgül­ti­gen Sehergeb­nis assoziiert. Diese Annah­me wurde durch eine retro­spek­ti­ve Längs­schnitt­stu­die anhand von klini­schen Befun­den bestätigt. Im Rahmen der Analy­se wurden 51 Augen von 46 Pati­en­ten mit Akant­hamö­ben-Kera­ti­tis (AK) unter­sucht, bei
13. April 2024
OVIEDO (Bier­mann) — Im Rahmen einer Studie an 43 Augen von 43 Pati­en­ten wurden die klini­schen Ergeb­nis­se einer kombi­nier­ten Opera­ti­on (Triple-Proce­du­re) bestehend aus tiefer ante­rio­rer lamel­lä­rer Kera­to­plas­tik (DALK), Phako­emul­si­fi­ka­ti­on und Intrao­ku­lar­lin­sen-Implan­ta­ti­on (IOL) unter Verwen­dung einer neuen Opera­ti­ons­stra­te­gie untersucht. Davon wurden 26 Augen mit gutem Durch­blick durch die Horn­haut vor der
6. April 2024
CHICAGO (Bier­mann) — Die Präva­lenz des Kera­to­ko­nus (KC) bei Kindern ist offen­bar höher als bisher berich­tet. Dies unter­streicht die Bedeu­tung eines sensi­blen Scree­nings auf KC als Stan­dard bei umfas­sen­den pädia­tri­schen Augenuntersuchungen. Zu dieser Schluss­fol­ge­rung kamen die Autoren einer ameri­ka­ni­schen prospek­ti­ven Beob­ach­tungs­stu­die mit Proban­den im Alter von drei bis 18 Jahren. Gemes­sen
27. März 2024
ISTANBUL (Bier­mann) — Das präope­ra­ti­ve Kera­to­ko­nus- (KC-) Stadi­um und die bei der Klas­si­fi­zie­rung verwen­de­ten Para­me­ter sind für die Vorher­sa­ge des post­ope­ra­ti­ven Ergeb­nis­ses der tiefen ante­rio­ren lamel­lä­ren Kera­to­plas­tik nicht geeignet. Zu diesem Ergeb­nis kamen die Autoren einer türki­schen Studie, welche den Einfluss  des Kera­to­ko­nus­sta­di­ums (KC) nach dem Amsler-Krumeich-Klas­si­fi­ka­ti­ons­sys­tem und der in
21. März 2024
ADELAIDE (Bier­mann) — Die Behand­lung des Kera­to­ko­nus hat in den letz­ten Jahren viele Fort­schrit­te erzielt. Eine Studie aus Austra­li­en beschäf­tig­te sich mit der Frage nach Wirk­sam­keit und Sicher­heit einer Kera­r­ing-Implan­ta­ti­on (intra­cor­nea­le Ring­seg­men­te) mit anschlie­ßen­der topo­gra­phie­ge­führ­ter photo­re­frak­ti­ver Kera­tek­to­mie (TGPRK) und Horn­haut­ver­net­zung (CXL). In der retro­spek­ti­ven Unter­su­chung von Pati­en­ten einer einzi­gen Privat­pra­xis
13. März 2024
HONG KONG (Bier­mann) — Horn­hau­tendo­thel­de­kom­pen­sa­tio­nen (corne­al endo­the­li­um decom­pen­sa­ti­on, CED) werden heute in aller Regel mittels endo­the­lia­ler Kera­to­plas­tik (EK) behan­delt. Der Mangel an Horn­haut­trans­plan­ta­ten und andere Einschrän­kun­gen der EK machen jedoch die Entwick­lung neuer alter­na­ti­ver Behand­lun­gen notwen­dig. Zwar wurden neue Thera­pie­op­tio­nen entwi­ckelt, aber bisher exis­tie­ren nur wenig syste­ma­ti­sche Über­sichts­ar­bei­ten zu den