Hornhaut

12. November 2019
In einer prospek­ti­ven Studie wurden141 mittels DSAEK (Desce­met strip­ping auto­ma­ted endo­the­li­al kera­to­plas­ty) behan­del­te Augen mit fort­ge­schrit­te­ner pseu­do­pha­ker bullö­ser Kera­topa­thie für sechs Monate post­ope­ra­tiv nach­be­ob­ach­tet. Nach sechs Mona­ten korre­lier­te der best­kor­ri­gier­te Visus zumin­dest leicht mit der aktu­el­len Dicke des Trans­plan­tats (r=0,14, P=0,01), nicht aber mit der präope­ra­ti­ven Dicke des Trans­plan­tats (r
31. Oktober 2019
PEKING (Bier­mann) – Bei Pati­en­ten mit komplet­ter limba­ler Stamm­zell­in­suf­fi­zi­enz (LCSD) sollte die allo­ge­ne Trans­plan­ta­ti­on von kulti­vier­tem Limbu­s­epi­thel („allo­gen­eic cultu­red limbal epithe­li­al trans­plan­ta­ti­on“, ACLET) prio­ri­siert werden, da limba­le Epithel­zel­len im Vergleich zu kulti­vier­ten Epithel­zel­len der Mund­schleim­haut („culti­va­ted oral muco­sal epithe­li­al trans­plan­ta­ti­on“, COMET) die Inte­gri­tät des Horn­haut­epi­thels und die Stabi­li­tät der Augen­ober­flä­che
30. Oktober 2019
KOPENHAGEN (Bier­mann) – Die Über­tra­gung von Infek­ti­ons­er­re­gern von Spen­der zu Empfän­ger ist eine selte­ne, aber wohl­be­kann­te Kompli­ka­ti­on der Horn­haut­trans­plan­ta­ti­on und kann eine deut­li­che Verschlech­te­rung der Progno­se mit sich brin­gen. Die Ergeb­nis­se einer däni­schen Fall­se­rie zeigen nun, dass die Verwen­dung von Candi­da-posi­ti­ven Spen­der­horn­häu­ten insbe­son­de­re bei einer Desce­met-strip­ping-auto­ma­ted-endo­the­li­al-kera­to­plas­ty (DSAEK) ein Risiko für
29. Oktober 2019
SHANGHAI (Bier­mann) – Eine chine­si­sche Arbeits­grup­pe hat die Wirk­sam­keit einer Horn­haut­ver­net­zung („corne­al cross-linking“, CXL) als adju­van­te Thera­pie zur Behand­lung der ulzera­ti­ven Pilz­ke­ra­ti­tis unter­sucht. In der Studie beschleu­nig­te eine CXL die Heilung der durch Pilze verur­sach­ten Ulzera, verkürz­te die Behand­lungs­dau­er und mini­mier­te den Bedarf an Medi­ka­men­ten und Opera­tio­nen. Es scheint, dass
28. Oktober 2019
LONDON (Bier­mann) – In ostasia­ti­schen Popu­la­tio­nen besteht eine hohe CMV-Sero­prä­va­lenz. Für die akute Absto­ßung von Horn­haut-Allo­trans­plan­ta­ten ist dort die Zytomegalovirus(CMV)-Endotheliitis eine wich­ti­ge Ursa­che. Ob dies auch in Groß­bri­tan­ni­en der Fall sein könnte, hat eine Arbeits­grup­pe aus London unter­sucht. Ihre im Jour­nal „Eye“ publi­zier­ten Daten lassen darauf schlie­ßen, dass in Groß­bri­tan­ni­en
24. Oktober 2019
BOSTON (Bier­mann) – Bei 40 Pati­en­ten mit mode­ra­tem bis schwe­rem trocke­nem Auge, davon 20 mit und 20 ohne okulä­re Graft-versus-host-Disea­se (GvHD) wurden die Dicke des limba­len Epithels (LE) und des konjunk­ti­va­len bulbä­ren Epithels (BCE) jeweils nasal und tempo­ral mittels Spec­tral-Domain-OCT gemes­sen und mitein­an­der vergli­chen. Die durch­schnitt­li­che LE-Dicke lag bei allen
23. Oktober 2019
LONDON (Bier­mann) – Cornea­le Endo­thel­zel­len, welche im Rahmen der Präpa­ra­ti­on von Spen­der­horn­häu­ten für eine Prel­oa­ded-DMEK verwor­fen werden müss­ten, können für eine Endo­thel­zell­kul­tur genutzt werden. Dies fanden briti­sche Forscher heraus, indem sie die Gewebe von 15 voll­stän­di­gen Horn­häu­ten  (11,00 mm) und die Peri­phe­rie von für eine DMEK-Präpa­ra­ti­on genutz­ten Horn­häu­ten (2,75 mm)
21. Oktober 2019
SAN FRANCISCO (Bier­mann) – Eine in vitro-Analy­se verschie­de­ner übli­cher­wei­se zur Thera­pie von Akan­t­hamö­ben­ke­ra­titi­den einge­setz­ten Wirk­stof­fe sollte Aufschluss über mögli­che syner­gis­ti­sche und antago­nis­ti­sche Effek­te geben. Hierzu wurden das Mate­ri­al von zehn zwischen 2008 und 2012 betrof­fe­nen Horn­häu­ten, welche klinisch eine Akan­t­hamö­ben-Kera­ti­tis aufwie­sen, jeweils paar­wei­se kombi­niert den Wirk­stof­fen Chlor­he­xi­din, Propa­mi­din und Vorico­na­zol
18. Oktober 2019
ATLANTA (Bier­mann) – Im Rahmen einer Proto­kol­län­de­rung bei der Behand­lung von Spen­der-Horn­häu­ten mit Povi­don-Jod vor Kera­to­plas­tik wurde evalu­iert, inwie­fern eine länge­re Expo­si­ti­ons­zeit sich auf mögli­che post­ope­ra­ti­ve Pilz­in­fek­tio­nen auswirkt. Im Rahmen der Studie wurden vor und nach Proto­kol­län­de­rung Kultu­ren von Spen­der­horn­häu­ten und die Häufig­keit post­ope­ra­ti­ver Infek­tio­nen über­prüft. Dabei fanden sich bei
17. Oktober 2019
TEL AVIV (Bier­mann) – DSAEK (Desce­met strip­ping auto­ma­ted endo­the­li­al kera­to­plas­ty) oder DMEK (Desce­met membra­ne endo­the­li­al kera­to­plas­ty) können als Zweit­ein­griff nach fehl­ge­schla­ge­ner perfo­rie­ren­der Kera­to­plas­tik einge­setzt werden. Mittels retro­spek­ti­ver Analy­se von Pati­en­ten­ak­ten wurde in der vorlie­gen­den Studie das Ergeb­nis dieser Eingrif­fe über­prüft. Bei 28 Augen (DMEK-Gruppe) und 24 Augen (DSAEK-Gruppe) wurden demo­gra­phi­sche