Hornhaut

5. Juli 2022
VANCOUVER (Bier­mann) – Die super­fi­zi­el­le Kera­ti­tis punc­ta­ta vom Typ Thyge­son (Thygeson’s super­fi­cial punc­ta­te kera­ti­tis, TSPK) ist eine chro­nisch-rezi­di­vie­ren­de Epithe­lio­pa­thie der Horn­haut. Obwohl die Erkran­kung bereits vor mehr als 70 Jahren erst­ma­lig beschrie­ben wurde, sind äthio­lo­gi­sche Mecha­nis­men und opti­ma­le Thera­pie­op­tio­nen bisher nicht ausrei­chend geklärt und etabliert. In einem Lite­ra­tur-Review wurde nun
28. Juni 2022
SANTIAGO DE COMPOSTELA (Bier­mann) – Pati­en­ten mit Kera­to­ko­nus (KK) soll­ten auf das Vorlie­gen einer Meibom­drü­sen-Dysfunk­ti­on (engl. Meibo­mi­an gland dysfunc­tion, MGD) unter­sucht werden. Zu diesem Ergeb­nis kam eine spani­sche Beob­ach­tungs­stu­die an 120 Pati­en­ten mit Kera­to­ko­nus, welche sich im Complexo Hospi­tal­a­rio Univer­si­ta­rio de Sant­ia­go de Compos­te­la in Behand­lung befan­den. Die Befun­de wurden
21. Juni 2022
ALICANTE (Bier­mann) – Eine spani­sche retro­spek­ti­ve Multi­cen­ter-Fall­stu­die unter­such­te Verän­de­run­gen in Kera­to­ko­nus-Horn­häu­ten nach Implan­ta­ti­on intra­cor­nea­ler Ring­seg­men­te (ICRS), bei denen nach mehr als zwei Jahren eine Explan­ta­ti­on der Ring­seg­men­te aufgrund einer späten Extru­si­on durch­ge­führt werden musste. Einge­schlos­sen wurden 23 Horn­häu­te mit Kera­to­ko­nus, bei denen vor zwei oder mehr Jahren ICRS implan­tiert und
14. Juni 2022
HYDERABAD (Bier­mann) – In einer retro­spek­ti­ven Studie wurden 14 Augen von 13 Pati­en­ten nach Limbu­s­epi­thel­p­trans­plan­ta­ti­on bei tota­ler Limbus­stamm­zell­in­suf­fi­zi­enz (LSCD) mit Opera­ti­on in den Jahren 2017 und 2018 unter­sucht. Der exzi­dier­te fibro­vasku­lä­re Pannus wurde histo­lo­gisch durch spezi­el­le Färbun­gen und immun­histo­che­mi­sche Unter­su­chun­gen charak­te­ri­siert und mit den Befun­den einer LSCD durch chemi­sche Verät­zung
7. Juni 2022
ALMADA (Bier­mann) – Ein Morbus Base­dow (MB) hat nega­ti­ven Einfluss auf die okulä­re Ober­flä­che und die zentra­le Hornhautepitheldicke. In einer Studie aus Almada wurden Pati­en­ten mit MB mit und ohne Orbi­topa­thie unter­sucht und mit einer Kontroll­grup­pe aus gesun­den, alters­ge­match­ten Pati­en­ten vergli­chen. Es wurden Sympto­me (Ocular Surface Dise­a­se Index Ques­ti­onn­aire) und
31. Mai 2022
MIAMI (Bier­mann) – Für die Indi­ka­ti­ons­stel­lung einer Kata­rakt-Opera­ti­on und/oder Desce­met Strip­ping und/oder Endo­thel­zell­trans­plan­ta­ti­on bei Fuchs´scher Endo­thel­dys­tro­phie (engl.: Fuchs Endo­the­li­al Corne­al Dystro­phy, FECD) kann unter ande­rem die Messung der zentra­len Horn­haut­dich­te heran­ge­zo­gen werden, so die Autoren einer Studie aus den USA. Horn­haut­dich­te­wer­te von 0–2 mm und die Schwe­re der vorhan­de­nen Guttae
22. Mai 2022
DUBLIN (Bier­mann) – Irland weist in Europa die höchs­te Rate an Pati­en­ten mit Down-Syndrom auf (26.3:10,000 Lebend­ge­bo­re­ne). In dieser Gruppe tritt, wie auch bei ande­ren Menschen mit geis­ti­gen Behin­de­run­gen, häufig ein Kera­to­ko­nus auf. Aller­dings sind die Durch­füh­rung einer Kera­to­plas­tik und die Nach­sor­ge bei diesen Pati­en­ten in aller Regel problematisch. Im
13. Mai 2022
CATANZARO (Bier­mann) – In einem Lite­ra­tur-Review wurde die Wirk­sam­keit zweier  chir­ur­gi­scher Eingrif­fe zur Wieder­her­stel­lung der Horn­haut­sen­si­bi­li­tät bei neuro­tro­pher Kera­topa­thie unter­sucht. Dabei wurde das Augen­merk auf die beiden wich­tigs­ten chir­ur­gi­schen Tech­ni­ken gelegt: direk­te cornea­le Neuro­ti­sa­ti­on und indi­rek­te cornea­le Neuro­ti­sa­ti­on. Für beide Tech­ni­ken wurden verschie­dens­te Vor- und Nach­tei­le beschrieben. Unter­sucht wurden die
11. Mai 2022
HOMBURG/SAAR (Bier­mann) – Im Rahmen einer Meta­ana­ly­se wurden die Ergeb­nis­se einer Implan­ta­ti­on von intra­cor­nea­len Ring­seg­men­ten (ICRS) und der Implan­ta­ti­on des sog. MyoRings in der Behand­lung der cornea­len Ekta­sie vergli­chen und zudem die Kompli­ka­ti­ons­ra­ten bei mecha­ni­scher und femto­se­kun­den­la­ser-assis­tier­ter Chir­ur­gie analysiert. Mittels elek­tro­ni­scher Suche in Online-Daten­ban­ken wurden Pre-Post-Studi­en iden­ti­fi­ziert, die bis April
6. Mai 2022
BOSTON (Bier­mann) – Risi­ko­fak­to­ren für eine endo­the­lia­le Horn­haut­trans­plan­ta­ti­on (corne­al endo­the­li­al trans­plan­ta­ti­on, CET) bei nicht­in­fek­tiö­ser Uvei­tis sind eine Shunt-Opera­ti­on mit Schlauch-Implan­tat bei Glau­kom, okulä­re Hypo­to­nie, Band­ke­ra­topa­thie, Kata­rakt-Opera­ti­on und Entzün­dun­gen des vorde­ren Augen­ab­schnitts und damit verbun­de­ne Endo­thel­schä­di­gung. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine retro­spek­ti­ve Kohor­ten­stu­die aus den Verei­nig­ten Staaten. Zur Analy­se wurden Pati­en­ten