Hornhaut

9. September 2019
PONDICHERRY (Bier­mann) – Die Behand­lung von Pilz­ke­ra­titi­den ist nach wie vor eine ophthal­mo­lo­gi­sche Heraus­for­de­rung. Die zusätz­li­che Gabe von Vorico­na­zol als intrastroma­le Injek­ti­on konnte jedoch in einer Studie mit 151 Pati­en­ten mit posi­ti­vem Abstrich bei Horn­hau­tul­cus keinen Bene­fit zeigen. Die in die Studie einge­schlos­se­nen Pati­en­ten, bei denen Fusa­ri­um (19 Proben, 27%),
4. September 2019
MADURAI (Bier­mann) – Für eine prospek­ti­ve Kohor­ten­stu­die wurden 100/152 Pati­en­ten einer indi­schen Augen­kli­nik unter­sucht, bei welchen 4 Jahre zuvor eine bakte­ri­el­le oder pilz­be­ding­te Kera­ti­tis (jeweils n=50) erfolg­reich behan­delt wurde. Im Verlauf wurde der best­kor­ri­gier­te Visus mit Brille und mit Kontakt­lin­sen beob­ach­tet. Der Visus des besse­ren Auges lag nach 4 Jahren
23. August 2019
ATHEN (Bier­mann) – In einer aktu­el­len Arbeit von Anasta­si­os Kanel­lo­pou­los im Jour­nal of Refrac­tive Surge­ry wird die lang­fris­ti­ge Sicher­heit und Wirk­sam­keit des soge­nann­ten Athens Proto­col bestä­tigt. Die meis­ten unter­such­ten Para­me­ter zeig­ten auch nach 10 Jahren nur gerin­ge Ände­run­gen. Um die Sicher­heit und Lang­zeit­wirk­sam­keit der topo­gra­phie­ge­führ­ten parti­el­len photo­re­frak­ti­ven Kera­tek­to­mie in Kombi­na­ti­on
20. August 2019
ANN ARBOR (Bier­mann) – Pati­en­ten mit bakte­ri­el­ler Kera­ti­tis benö­ti­gen in der Regel für länge­re Zeit eine Lokalthe­ra­pie mit Augen­trop­fen. Die Pati­en­ten­ak­ten von 48 an einer ameri­ka­ni­schen Augen­kli­nik behan­del­ten Pati­en­ten (davon 56% weib­lich) mit bakte­ri­el­ler Kera­ti­tis beleg­ten eine Thera­pie­dau­er von durch­schnitt­lich 54 Tagen mit 10 augen­ärzt­li­chen Vorstel­lun­gen, 5 verschie­de­nen Medi­ka­men­ten, 587
15. August 2019
KÖLN (Bier­mann) – Die Behand­lung des akuten Hydrops bei Kera­to­ko­nus stellt Augen­ärz­te vor größe­re Heraus­for­de­run­gen. In einer retro­spek­ti­ven Analy­se wurde der Verlauf bei 3 Pati­en­ten mit massi­vem cornea­len Hydrops bei akutem Kera­to­ko­nus und einer Behand­lung mittels Mini-Desce­met membra­ne endo­the­li­al kera­to­plas­ty (Mini-DMEK) unter­sucht. Alle 3 Pati­en­ten (32±3 Jahre alt) zeig­ten eine
14. August 2019
OVIEDO (Bier­mann) – Die Implan­ta­ti­on intra­cor­nea­ler Ring­seg­men­te (Ferra­ra) dient der visu­el­len Reha­bi­li­ta­ti­on bei Kera­to­ko­nus. In einer Studie unter­such­ten Alfon­so et al. den Lang­zeit­ver­lauf nach dieser Opera­ti­on bei insge­samt 118 Augen von 88 pädia­tri­schen Kera­to­ko­nus-Pati­en­ten im Alter von 16,1±1,89 (10–18) Jahren. Der unkor­ri­gier­te Fern­vi­sus verän­der­te sich von 0,67±0,37 logMAR präope­ra­tiv auf
9. August 2019
ATLANTA (Bier­mann) – Anhand der Daten von 14 Augen von 9 Pati­en­ten mit Kera­to­ko­nus wurde der Einfluss von Skler­al­lin­sen bei ledig­lich vorüber­ge­hen­dem Tragen (Trage­dau­er max. 5 h, Linsen­durch­mes­ser 18,5 mm) auf die Horn­haut­to­po­gra­phie unter­sucht. Von 14 Augen waren 7 Augen unbe­han­delt, die rest­li­chen 7 Augen hatten bereits ein Cross­lin­king erhal­ten. In keinem
5. August 2019
ATHEN (Bier­mann) – Das soge­nann­te Athens-Proto­col (AP) beinhal­tet eine topo­gra­phie­ge­führ­te parti­el­le photo­re­frak­ti­ve Kera­tek­to­mie (PRK) und ein nach­fol­gen­des Cross­lin­king (CXL) zur Behand­lung des Kera­to­ko­nus. In einer Studie mit 39 Augen von 21 Pati­en­ten im Alter von maxi­mal 18 Jahren wurde der Verlauf nach Behand­lung nach Athens-Proto­koll für eine Nach­be­ob­ach­tungs­zeit von mindes­tens
1. August 2019
SYDNEY (Bier­mann) – Statis­tisch findet sich bei 86 von 100.000 Perso­nen ein Kera­to­ko­nus mit Visus­ver­schlech­te­rung, irre­gu­lä­rem Astig­ma­tis­mus und erkran­kungs­be­dingt redu­zier­ter  Lebens­qua­li­tät. Als Behand­lungs­mög­lich­kei­ten stehen unter ande­rem das cornea­le Cross­lin­king und die Kera­to­plas­tik zur Verfü­gung, um die Erkran­kung zu stabi­li­sie­ren oder den Visus zu verbes­sern. Da diese Verfah­ren jedoch auch Risi­ken
15. Juli 2019
MAEBASHI (Bier­mann) – Die Thera­pie von Pilz­ke­ra­titi­den ist in aller Regel kompli­ziert und lang­wie­rig. Initi­al werden häufig topi­sche Anti­my­ko­ti­ka wie Nata­my­cin oder Vorico­na­zol verwen­det. Pilze der Gattung Fusa­ri­um solani als häufigs­te Auslö­ser für Pilz­ke­ra­titi­den sind jedoch gegen­über Vorico­na­zol resis­tent. In einer japa­ni­schen Studie wurde daher in vitro die Effek­ti­vi­tät des