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26. September 2019
CHANDIGARH (Bier­mann) – Okulä­re Fehl­bil­dun­gen werden hier­zu­lan­de in aller Regel im Rahmen von Vorsor­ge­un­ter­su­chun­gen detek­tiert. In Ländern mit weni­ger umfas­sen­der Gesund­heits­vor­sor­ge kann es jedoch dazu kommen, dass schwer­wie­gen­de Augen­er­kran­kun­gen erst deut­lich zu spät auffal­len. In einer indi­schen Augen­kli­nik wurde daher ein 5-jähri­ger Junge vorge­stellt, bei welchem eine Visus­ver­schlech­te­rung beid­seits inner­halb
18. September 2019
PHILADELPHIA (Bier­mann) – Die vorlie­gen­de Studie ging der Frage nach, inwie­fern man anhand der zentra­len Horn­haut­di­cke bei Kindern mit bestehen­der Kata­rakt Anzei­chen für eine spezi­fi­sche, auf die Kata­rakt-Morpho­lo­gie bezo­ge­ne cornea­le Malfor­ma­ti­on fest­stel­len könnte. Einge­schlos­sen wurden 96 Kinder, bei denen während des Beob­ach­tungs­zeit­raums in großen kana­di­schen und US-ameri­ka­ni­schen Augen­zen­tren im Rahmen
10. September 2019
STANFORD (Bier­mann) – Nach einseit­ger Kata­rakt-Opera­ti­on im Kindes­al­ter ist die Bril­len­ver­sor­gung unter ande­rem auch als Schutz für das zweite Auge bei oft bestehen­der funk­tio­nel­ler Einäu­gig­keit sinn­voll und notwen­dig. Eine multi­zen­tri­sche klini­sche Studie (Infant Apha­kia Treat­ment Study, IATS) sollte neben dem Verlauf nach einsei­ti­ger Kata­rakt-Opera­ti­on im Klein­kind­al­ter auch klären, inwie­fern eine
2. September 2019
MINNESOTA (Bier­mann) – In der „Todd­ler Apha­kia and Pseu­do­pha­kia Study“ (TAPS) wurden 56 Klein­kin­der im Alter zwischen 7 und 24 Mona­ten (durch­schnitt­li­ches Alter 13,9 Monate) aus der IATS (Infant Apha­kia Treat­ment Study) einge­schlos­sen, bei welchen zwischen 2004 und 2010 eine einsei­ti­ge Kata­rakt-Opera­ti­on durch­ge­führt worden war. Insge­samt erhiel­ten 92% eine primä­re
22. August 2019
AKRON (Bier­mann) – Präva­lenz und genaue Diagno­se bei kind­li­chen Glau­kom­er­kran­kun­gen wurden anhand von Pati­en­ten­ak­ten einer Augen­kli­nik analy­siert. Von 118 Pati­en­ten (64% männ­lich) unter 18 Jahren (durch­schnitt­li­ches Alter 7,07±5,4 Jahre), die sich inner­halb von 10 Jahren augen­ärzt­lich an einer Augen­kli­nik vorge­stellt hatten, bestand bei 46% ein Glau­kom­ver­dacht. Bei 20% wurde ein
14. August 2019
OVIEDO (Bier­mann) – Die Implan­ta­ti­on intra­cor­nea­ler Ring­seg­men­te (Ferra­ra) dient der visu­el­len Reha­bi­li­ta­ti­on bei Kera­to­ko­nus. In einer Studie unter­such­ten Alfon­so et al. den Lang­zeit­ver­lauf nach dieser Opera­ti­on bei insge­samt 118 Augen von 88 pädia­tri­schen Kera­to­ko­nus-Pati­en­ten im Alter von 16,1±1,89 (10–18) Jahren. Der unkor­ri­gier­te Fern­vi­sus verän­der­te sich von 0,67±0,37 logMAR präope­ra­tiv auf
6. August 2019
BERLIN (Bier­mann) – Das Sehver­mö­gen älte­rer Menschen kann durch typi­sche alters­be­ding­te Erkran­kun­gen wie Kata­rakt und Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on beein­träch­tigt werden. Eine Arbeits­grup­pe aus Aachen und Berlin hat nun eine Studie durch­ge­führt, um den ophthal­mo­lo­gi­schen Gesund­heits­zu­stand von jünge­ren und älte­ren Menschen in einer Kohor­ten­stu­die mit Bewoh­nern eines Ballungs­raums zu verglei­chen (Berli­ner Alters­stu­die II
5. August 2019
ATHEN (Bier­mann) – Das soge­nann­te Athens-Proto­col (AP) beinhal­tet eine topo­gra­phie­ge­führ­te parti­el­le photo­re­frak­ti­ve Kera­tek­to­mie (PRK) und ein nach­fol­gen­des Cross­lin­king (CXL) zur Behand­lung des Kera­to­ko­nus. In einer Studie mit 39 Augen von 21 Pati­en­ten im Alter von maxi­mal 18 Jahren wurde der Verlauf nach Behand­lung nach Athens-Proto­koll für eine Nach­be­ob­ach­tungs­zeit von mindes­tens
30. Juli 2019
LOS ANGELES (Bier­mann) – Die Hyper­opie ist die im Kindes­al­ter am häufigs­ten vorkom­men­de Refrak­ti­ons­ano­ma­lie. Bei 3,2% (95%-Konfidenzintervall 2.9–3.5%) von 15.051 im Rahmen einer Studie unter­such­ten Kindern unter­schied­lichs­ter Herkunft im Alter zwischen 6 und 72 Mona­ten konnte eine mode­ra­te oder hohe Hyper­opie (4 dpt oder mehr) nach­ge­wie­sen werden. Bei 15,6% der
24. Juli 2019
OXFORD (Bier­mann) – Die erste Genthe­ra­pie für eine vererb­te Netz­haut­dys­tro­phie wurde kürz­lich in den USA zuge­las­sen. Weite­re Genthe­ra­pi­en sind in Vorbe­rei­tung. Bisher liegen die Kosten für eine Genthe­ra­pie bei 500.000 bis über 1.000.000 US-Dollar für eine einma­li­ge Behand­lung. Um von den Gesund­heits­sys­te­men über­nom­men zu werden, muss die Genthe­ra­pie hinsicht­lich ihrer