Grund­la­gen­for­schung vor erfolg­rei­cher Therapie 

In vielen Berei­chen der Augen­heil­kun­de können wir schon sehr erfolg­reich unse­ren Pati­en­ten helfen. Leider weist die Thera­pie der nicht­ex­su­da­ti­ven Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on (neAMD) uns immer noch erheb­li­che Gren­zen auf. 

29. Novem­ber 2021
PARIS (Bier­mann) – Bei der Taka­ya­­su-Arte­­ri­i­tis (TA) handelt es sich um eine chro­­nisch-inflamm­a­­to­­ri­­sche Vasku­li­tis der großen Gefäße, die über­wie­gend die Aorta und deren Haupt­äs­te betrifft und zu Steno­sen führen kann. Eine okulä­re Betei­li­gung mani­fes­tiert sich häufig als peri­phe­re Reti­no­pa­thie mit Mikroaneu­rys­ma­ta oder ischä­mi­schen Kompli­ka­tio­nen. Eine aktu­el­le Studie hat nun gezeigt,
29. Novem­ber 2021
TÄBRIS (Bier­mann) – Bei einer rheg­ma­to­ge­nen Abla­tio (RRD) mit abge­ho­be­ner Makula (Macula-off) bleibt häufig ein struk­tu­rel­ler und vasku­lä­rer Netz­hautscha­den bestehen. Es kommt nicht nur zu einer Atro­phie der äuße­ren Netz­haut­schich­ten, sondern auch zu einer Verrin­ge­rung der Gefäß­dich­te (VD). Das schrei­ben die Autoren einer aktu­el­len Studie, und vermu­ten, dass die foveale
29. Novem­ber 2021
ESSEN (Bier­mann) – Der Gangli­en­zell­kom­plex (GCC; Nerven­fa­ser­schicht, Gangli­en­zell­schicht, Innere plexi­for­me Schicht) stellt einen Biomar­ker zur Beur­tei­lung des Schwe­re­gra­des und Verlaufs eines Glau­koms dar. Zusätz­lich findet sich eine Verrin­ge­rung der maku­lä­ren Gefäß­dich­te (VD), von der unklar ist, ob diese durch direk­ten Einfluss des Glau­koms oder indi­rekt durch Verdün­nung der Maku­la­di­cke entsteht.
29. Novem­ber 2021
PISA (Bier­mann) – Bei der Ultra­­schall-Zyklo­­plas­­tik (UCP) handelt es sich um eine selek­ti­ve, parti­el­le Koagu­la­ti­on des Zili­ar­kör­pers mittels hoch­in­ten­si­vem, fokus­sier­tem Ultra­schall (HIFU), um eine Senkung des Augen­in­nen­dru­ckes (IOD) zu errei­chen. Laut den Autoren einer neuen Studie zeigen deren 2‑Jah­­res-Erge­b­­nis­­se, dass der IOD durch eine einma­li­ge UCP dauer­haft stabil nied­rig gehalten
29. Novem­ber 2021
ESSEN (Bier­mann) – Der Gangli­en­zell­kom­plex (GCC; Nerven­fa­ser­schicht, Gangli­en­zell­schicht, Innere plexi­for­me Schicht) stellt einen Biomar­ker zur Beur­tei­lung des Schwe­re­gra­des und Verlaufs eines Glau­koms dar. Zusätz­lich findet sich eine Verrin­ge­rung der maku­lä­ren Gefäß­dich­te (VD), von der unklar ist, ob diese durch direk­ten Einfluss des Glau­koms oder indi­rekt durch Verdün­nung der Maku­la­di­cke entsteht.
29. Novem­ber 2021
SEOUL (Bier­mann) – Eine Verrin­ge­rung der zirkum­pa­pil­lä­ren ober­fläch­li­chen Gefäß­dich­te (VD) in der OCT-Angi­o­­gra­­phie (OCT‑A), insbe­son­de­re bei mode­rat bis fort­ge­schrit­te­nem Glau­kom (MAG), ist signi­fi­kant mit einer Progres­si­on des Glau­koms asso­zi­iert, und könnte als Biomar­ker zur Über­wa­chung des Krank­heits­ver­lau­fes geeig­net sein. Das schrei­ben die Autoren einer aktu­el­len Studie aus Südko­rea. Die Wissenschaftler
29. Novem­ber 2021
VILLINGEN-SCHWENNINGEN (Bier­mann) – Bislang wurde eine Konta­mi­na­ti­on der Spalt­lam­pen­ober­flä­che, insbe­son­de­re mit koagu­lase­ne­ga­ti­ven Staphy­lo­kok­ken, Mikro­kok­ken, Bacil­li und auch Staphy­lo­coc­cus aureus, auf der Grund­la­ge einer Kulti­vie­rung der Mikro­or­ga­nis­men nach­ge­wie­sen. Damit wurde nur ein Teil der vorhan­de­nen Mikro­flo­ra erfass­te. Die Autoren einer aktu­el­len Studie haben nun mithil­fe kulti­vie­rungs­un­ab­hän­gi­ger, mole­ku­lar­bio­lo­gi­scher Metho­den umfas­sen­de Einbli­cke in die Spaltlampen-Bakterienflora
28. Novem­ber 2021
NEW YORK (Bier­mann) – Die Zeit zwischen Tod und Konser­vie­rung der Spen­der­horn­haut (death-to-preser­­va­­ti­on time, DPT) ist nicht asso­zi­iert mit klinisch bedeut­sa­men Verrin­ge­run­gen der Endo­thel­zell­dich­te, einem primä­ren Trans­plan­tat­ver­sa­gen oder einer mögli­chen Infek­ti­on. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine ameri­ka­ni­sche Studie, bei der Spen­der­horn­häu­te älter als 10 Jahre mit einer Endo­thel­zell­dich­te von 2000–4500
21. Novem­ber 2021
TEL AVIV (Bier­mann) – In einer retro­spek­ti­ven Studie mit Analy­se aller Kinder, deren Unter­su­chungs­da­ten zwischen 2010 und 2017 im Shamir Medi­cal Center Tel Aviv erho­ben wurde, wurde mittels ABCD-System der Befund von Pati­en­ten mit der Indi­ka­ti­on für ein cornea­les Cross­lin­king (CLX) und Pati­en­ten ohne Indi­ka­ti­on für ein CXL vergli­chen. Die
21. Novem­ber 2021
SAN FRANCISCO (Bier­mann) – In einem Lite­ra­­tur-Review wurde die Effek­ti­vi­tät und Sicher­heit von Pres­­by­­o­pie-korri­­gie­­ren­­den Intrao­ku­lar­lin­sen (IOL) nach Kata­rak­t­ope­ra­ti­on unter­sucht. Dazu wurden Fach­ar­ti­kel aus PubMed, Medli­ne und der Coch­ra­ne Libra­ry analy­siert, welche zwischen Januar 2018 und Septem­ber 2020 veröf­fent­lich wurden. Von 761 Arti­keln konn­ten 34 in das Review einge­schlos­sen werden. Von
14. Novem­ber 2021
MADRID (Bier­mann) – Die Implan­ta­ti­on einer trif­o­ka­len Intrao­ku­lar­lin­se (IOL) zeigt für Augen, welche zuvor mittels cornea­ler Refrak­tiv­chir­ur­gie behan­delt wurden, gute Visus­er­geb­nis­se aber für hoch myope Augen (mehr als ‑5,0 dpt) eine schlech­te­re Vorher­sag­bar­keit. Bei hyper­open Augen mit vorhe­ri­ger cornea­ler Refrak­ti­ons­chir­ur­gie hinge­gen konnte eine exzel­len­te Präzi­si­on, aber schlech­te Visus- und Sicherheitsergebnisse
7. Novem­ber 2021
 PARIS (Bier­mann) – Eine Kata­rakt-Opera­­ti­on bei Augen, welche bereits mittels DALK (Deep ante­rior lamel­lar kera­to­plas­ty) versorgt wurden, gestal­tet sich oftmals schwie­rig. Sowohl ein verrin­ger­tes Trans­plan­ta­t­über­le­ben als auch Proble­me bei der Kalku­la­ti­on der Intrao­ku­lar­lin­se (IOL) können dem Opera­ti­ons­er­folg im Weg stehen. In einer fran­zö­si­schen retro­spek­ti­ven Studie wurden 33 Augen unter­sucht, bei
21. Septem­ber 2021
DURHAM (Bier­mann)  Die opti­sche Kohä­renz­to­mo­gra­phie (OCT) wird heut­zu­ta­ge routi­ne­mä­ßig zur Diagno­se und Über­wa­chung  von Pati­en­ten mit verschie­de­nen Augen­er­kran­kun­gen einge­setzt. Es handelt sich um große Tisch­in­stru­men­te, die von geschul­tem Perso­nal bedient werden und zur Posi­tio­nie­rung und Bewe­gungs­re­duk­ti­on des Pati­en­ten eine Kinn- und Stirn­stüt­ze für die mecha­ni­sche Stabi­li­sie­rung erfor­dern. Tech­ni­ker und Ärzte
26. April 2021
SEOUL (Bier­mann)  Eine aktu­el­le Studie hat gezeigt, dass reti­na­le Biomar­ker Alzheimer(AD)-bedingte Gehirn­ver­än­de­run­gen wider­spie­geln und ein Hilfs­mit­tel im Scree­ning kogni­tiv gesun­der (CN) Perso­nen im präkli­ni­schen Stadi­um der AD darstel­len können. Die Autoren nahmen 49 CN-Perso­­nen (Durch­schnitts­al­ter 70,6 Jahre; SD 9,4 Jahre), davon 25 Frauen (51%;), in die Quer­schnitts­stu­die auf. Alle Analy­sen wurden
9. Novem­ber 2020
HOUSTON (Bier­mann) – In einer aktu­el­len Studie haben deren Autoren versucht, Para­me­ter des vorde­ren Augen­ab­schnit­tes zu finden, durch die eine Unter­schei­dung der 2 Mecha­nis­men, die zu einem Winkel­block führen können, möglich ist. Bei diesen Mecha­nis­men handelt es sich zum einen um den Pupil­larblock (PB) und zum ande­ren um die Plateau-Iris-Konfiguration
29. Novem­ber 2021
NEWPORT BEACH (Bier­mann) ­– Das trocke­ne Auge (DED) wird häufig durch eine vermin­der­te Tränen­pro­duk­ti­on verur­sacht. Bei Vare­ni­clin (OC-01) handelt es sich um eine in diesem Kontext neuar­ti­ge Verbin­dung, die über Nasen­spray appli­ziert wird. Vare­ni­clin ist ein niko­tini­scher Acetyl­­cho­­lin­re­­ze­p­­tor-Agonis­­ten, der den para­sym­pa­thi­schen Trige­mi­nus­weg akti­viert, wodurch es zu einer erhöh­ten Produk­ti­on des basalen,
29. Novem­ber 2021
BARCELONA (Bier­mann) – Bei dem Anti-TNF-α-indu­­zier­­tem Lupus (ATIL) handelt es sich um eine selte­ne Erkran­kung, die bei Pati­en­ten, die mit einem Biolo­gi­kum aus der Anti-TNF-α-Gruppe behan­delt werden, als arznei­mit­tel­in­du­zier­ter Lupus (drug-indu­­ced lupus [DIL]) erach­tet wird. Es ist bislang noch unklar, ob ATIL einen klas­si­schen DIL darstellt oder als ein eigen­stän­di­ges Syndrom
18. Novem­ber 2021
ROM (Bier­mann) – Die Autoren einer aktu­el­len Studie haben die Krank­heits­ver­läu­fe von Kindern mit juve­ni­ler idio­pa­thi­scher Arthri­­tis-asso­­zi­ier­­ter Uvei­tis (JIA‑U) im Zeit­al­ter der neue­ren Thera­peu­ti­ka mit den Verläu­fen unter älte­ren Thera­pie­stan­dards analy­siert. Daten­grund­la­ge war eine voran­ge­gan­ge­nen Studie dessel­ben Uvei­­tis-Zentrums an der Univer­si­tät Sapi­en­za in Rom (Itali­en). Die Wissen­schaft­ler beob­ach­te­ten, dass sich

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