Glaukom

10. Februar 2020
MODENA (Bier­mann) – Eine italie­ni­sche Arbeits­grup­pe hat mithil­fe der opti­schen Kohä­renz­to­mo­gra­phie-Angio­gra­phie (OCT-A) vasku­lä­re Merk­ma­le nach einer XEN-Gel-Implan­ta­ti­on (XGI) bestimmt, um die Filter­kis­sen­funk­ti­on zu bewer­ten. Ihre Auswer­tung zeigt, dass erfolg­rei­che Filter­kis­sen nach XGI zahl­rei­che und große Berei­che der Gefäß­ver­schie­bung im Bereich der Filter­kis­sen­wand sowie ein spär­li­che­res Gefäß­netz­werk aufwei­sen. Diese OCT-A-Merk­ma­le könn­ten
5. Februar 2020
LONDON (Bier­mann) – Die Mecha­nis­men hinter einem Pigment­glau­kom, die mögli­cher­wei­se zu schwe­ren Sehstö­run­gen oder Erblin­dun­gen führen können, sind kaum bekannt. Die Ergeb­nis­se einer genom­wei­ten Asso­zia­ti­ons­stu­die zeigen nun, dass das Pigment­glau­kom eine gene­ti­sche Grund­la­ge mit einer hohen Heri­ta­bi­li­tät haben könnte. Vari­an­ten, die mit einer helle­ren Augen­far­be und einer Myopie einher­ge­hen, schei­nen
29. Januar 2020
MARSEILLE (Bier­mann) – Um die Rolle der vasku­lä­ren Risi­ko­fak­to­ren bei der Patho­ge­ne­se des primä­ren Offen­win­kel­glau­koms (POAG) besser zu verste­hen, ist eine detail­lier­te Analy­se der Dicke der reti­na­len Arte­ri­en­wand erfor­der­lich. Eine fran­zö­si­sche Arbeits­grup­pe um Erst­au­torin Juli­et­te Hugo hat daher eine morpho­lo­gi­sche Analy­se der peri­pa­pillä­ren Arte­rio­le beim POAG mithil­fe der adap­ti­ven Optik
23. Januar 2020
GRAZ (Bier­mann) – Zahl­rei­che Studi­en legen nahe, dass reak­ti­ve Sauer­stoff­spe­zi­es eine entschei­den­de Rolle bei der Entste­hung des Glau­koms spie­len. Da Glau­kom­pa­ti­en­ten früher als Kontroll­per­so­nen eine hinte­re Glas­kör­per­ab­he­bung aufwei­sen, wird vermu­tet, dass reak­ti­ve Sauer­stoff­spe­zi­es, die bei einem Glau­kom erhöht sind, auch den Glas­kör­per beein­flus­sen. Eine in Graz durch­ge­führ­te Unter­su­chung hat nun
16. Januar 2020
PAMPLONA (Bier­mann) – Die lang­fris­ti­ge Anwen­dung topi­scher Augen­trop­fen kann zu Verän­de­run­gen der Augen­ober­flä­che führen. Bei Erkran­kun­gen der Augen­ober­flä­che spielt die Stabi­li­tät des Tränen­films eine wesent­li­che Rolle. Ziel einer spani­schen Studie war es nun, den räum­li­chen und zeit­li­chen Verlauf des Tränen­film­ab­ris­ses mithil­fe eines nicht inva­si­ven Geräts, dem Kera­to­graph 5M, bei Glau­kom­pa­ti­en­ten
12. Januar 2020
WENZHOU (Bier­mann) – Global betrach­tet haben Männer eine höhere Glau­kom­be­las­tung als Frauen. Obwohl die Glau­kom­ver­sor­gung Fort­schrit­te macht, haben sich die Unter­schie­de zwischen Männern und Frauen bei der Glau­kom­be­las­tung in den letz­ten Jahr­zehn­ten jedoch kaum geän­dert. Eine Arbeits­grup­pe aus China hat nun in einer Veröf­fent­li­chung in „Acta Ophthal­mo­lo­gi­ca“ heraus­ge­ar­bei­tet, dass die
6. Januar 2020
MONTREAL (Bier­mann) – Eine phar­ma­ko­lo­gisch indu­zier­te Mydria­sis beein­flusst die Mess­ergeb­nis­se beim Augen­in­nen­druck (IOD). Dies ist das Ergeb­nis einer prospek­ti­ven Fall­stu­die aus Kanada, in der gesun­de Proban­den mittels Applana­ti­ons­to­no­me­trie nach Gold­mann (GAT) und trans­pal­pebra­ler Tono­me­trie (Diaton, DT) unter­sucht wurden. Außer­dem stell­ten die Studi­en­au­toren zwischen den GAT- und DT-Werten eine schlech­te Über­ein­stim­mung
30. Dezember 2019
SAN DIEGO (Bier­mann) – Deep-Lear­ning-Model­le erken­nen mit hoher Genau­ig­keit Augen mit einer glau­kom­a­tö­sen Gesichts­feld­schä­di­gung (GFVD) und können den Schwe­re­grad des Funk­ti­ons­ver­lusts anhand von Spectral-Domain-Optischer-Kohärenztomographie(SD-OCT)-Bildern des Sehner­ven­kop­fes akku­rat voraus­sa­gen. Die genaue Vorher­sa­ge des GFVD-Schwe­re­grads könne Klini­kern dabei helfen, Gesichtsfeld(VF)-Tests effek­ti­ver auf den einzel­nen Pati­en­ten abzu­stim­men, so das Fazit der US-ameri­ka­ni­schen Autoren.
23. Dezember 2019
CAMPINAS (Bier­mann) – Die Evalua­ti­on eines Maschi­nen­lern­al­go­rith­mus zeigt, dass dieser einen glau­kom­a­tö­sen Gesichts­feld­ver­lust eben­so­gut, wenn nicht besser, erkennt als ein ärzt­li­cher Begut­ach­ter. Konkret vergli­chen wurde die mensch­li­che diagnos­ti­sche Leis­tung mit den Vorher­sa­gen eines Machine-to-Machine-Deep-Learning(M2M-DL)-Algorithmus, der zuvor trai­niert wurde, Schä­den an der reti­na­len Nerven­fa­ser­schicht (RNFL) anhand von Fundus­fo­tos zu quan­ti­fi­zie­ren. Dieser
19. Dezember 2019
SHANGHAI (Bier­mann) – Eine chine­si­sche Arbeits­grup­pe hat ein Deep-Lear­ning-Modell (DL) zur auto­ma­ti­sier­ten Erken­nung von Glau­komen entwi­ckelt und dessen Diagno­se­fä­hig­keit mit manu­ell erstell­ten Merk­ma­len (HCF) auf der Grund­la­ge von Bildern der peri­pa­pillä­ren reti­na­len Nerven­fa­ser­schicht (pRNFL) vergli­chen. Erstellt wurden die Bilder mit der Spec­tral-Domain-Opti­schen-Kohä­renz­to­mo­gra­phie (SD-OCT). Die Auswer­tung zeigte, dass DL-Model­le, die auf