Retina

11. September 2019
TÜBINGEN (Bier­mann) – Die Chorio­i­der­e­mie (CHM) ist eine selte­ne, dege­ne­ra­ti­ve, gene­tisch beding­te Netz­hau­ter­kran­kung, die auf eine Muta­ti­on des CHM-Gens zurück­zu­füh­ren ist und zu einem Fehlen des funk­tio­nel­len ras-asso­zi­ier­ten Rab-„Escortprotein“ 1 (REP1) führt. Es gibt derzeit keine zuge­las­se­ne Behand­lung für CHM. Eine Genthe­ra­pie mit einem Adeno-asso­zi­ier­ten Virus­vek­tor, der eine funk­tio­nel­le Versi­on
23. Juli 2019
PATRAS (Bier­mann) – Im Rahmen von intra­vit­rea­len Injek­tio­nen wurden Pati­en­ten für eine grie­chi­sche Studie präope­ra­tiv entwe­der mit Nepa­fenac 0,1 % Augen­trop­fen (Gruppe 1, n=33), Nepa­fe­nac 0,3 % Augen­trop­fen (Gruppe 2, n=32) oder Place­bo (Gruppe 3) vorbe­handelt und anschlie­ßend die Schmerz­stär­ke mittels visu­el­ler Analogska­la (VAS) und McGill-Pain-Frage­bo­gen jeweils ­direkt und 6 Stun­den post­ope­ra­tiv
17. Juli 2019
SAMSUN (Bier­mann) – Kran­ken­ak­ten von 97 Augen mit Diabe­ti­schem Maku­la­ödem (DMÖ) und einer ­Rani­bi­zumab-Thera­pie im PRN-Schema wurden auf Verän­de­run­gen des best­kor­ri­gier­ten Visus in Zusam­men­hang mit demo­gra­fi­schen Daten und OCT-Befun­den unter­sucht. Höhe­res Lebens­al­ter, weib­li­ches Geschlecht, gerin­ge­rer Base­li­ne-Visus, Entwick­lung einer vitreo­ma­ku­lä­ren Trak­ti­on und Störun­gen der ellip­soi­den Zone im OCT konn­ten als Prädik­to­ren
11. Juli 2019
BALTIMORE (Bier­mann) – Im Rahmen der POINT-Studie wurde die Wirk­sam­keit von entwe­der 3 perio­ku­lä­ren Triamci­no­lo­na­ce­to­nid-Injek­tio­nen (PTA) oder 3 ­intra­vit­rea­len Triamci­no­lo­na­ce­to­nid-Injek­tio­nen (ITA) oder 1 intra­vit­rea­len Dexa­me­tha­son-Implan­tat (IDI) evalu­iert. Die in die Studie einge­schlos­se­nen Pati­en­ten wurden rando­mi­siert 1:1:1 auf die 3 Behand­lungs­ar­me verteilt. Pati­en­ten mit beid­sei­ti­gem Maku­la­ödem erhiel­ten für beide Augen die
9. Juli 2019
PEKING (Bier­mann) – In der chine­si­schen REFINE-Studie, einer doppelt maskier­ten Phase-III-Studie, wurden Pati­en­ten mit Diabe­ti­schem Makula­ödem entwe­der mit 0,5 mg intra­vit­rea­lem Rani­bi­zumab im pro-re-nata-Schema oder mittels Laser behan­delt. Rani­bi­zumab war der Laser­be­hand­lung mit einer mitt­le­ren Visus­ver­bes­se­rung von 6,8 Buch­sta­ben statis­tisch über­le­gen (p<0,001). In Monat 12 lag der durch­schnitt­li­che Visus­ge­winn bei Rani­bi­zumab
4. Juli 2019
SANTANDER (Bier­mann) – Das zystoi­de Maku­la­ödem (ZMÖ) bei Uvei­tis ist eine häufi­ge Erblin­dungs­ur­sa­che. In der vorlie­gen­den Studie wurde eine Behand­lung mit Toci­li­zumab (TCZ) bei insge­samt 25 Pati­en­ten mit ZMÖ bei nicht infek­tiö­ser Uvei­tis unter­sucht, welche auf Corti­cos­te­roi­de und ein oder mehre­re Immun­sup­pres­si­va nicht adäquat reagiert hatten. Ein ZMÖ wurde defi­niert
8. Mai 2019
PORTLAND (Bier­mann) — Bei der Star­gardt-Krank­heit, einer Form von juve­ni­ler heredi­tä­rer Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on, besteht ein enger Zusam­men­hang zwischen der Atro­phie der Photo­re­zep­to­ren­schicht und der Dege­ne­ra­ti­on der Pigment­epi­thel­schicht der Retina (r=0,96, p<0,0001). Dies zeigt eine prospek­ti­ve Quer­schnitt­stu­die mit 23 Pati­en­ten mit der Star­gardt-Krank­heit. Bei allen Pati­en­ten wurden opti­sche Kohä­renz­to­mo­gra­phie (OCT)-Angiographien durch­ge­führt, bei
16. April 2019
NEW HAVEN (Bier­mann) — Ein Verschluss der zentra­len Netz­haut­ar­te­rie geht mit einem hohen Risiko für akute, ischä­mie­be­ding­te kardio­vas­ku­lä­re Ereig­nis­se, einschließ­lich Schlag­an­fall und Herz­in­farkt, einher. Eine retro­spek­ti­ve Quer­schnitt­stu­die aus den USA zeigt, dass bei Pati­en­ten mit Netz­haut­ar­te­ri­en­ver­schluss eine erheb­li­che Belas­tung durch kardio­vas­ku­lä­re Risi­ko­fak­to­ren besteht, die mit einem erhöh­ten Risiko für Schlag­an­fäl­le
16. April 2019
ROTTERDAM (Bier­mann) — Eine prophy­lak­ti­sche 360​​°-Laserbehandlung im Nach­barau­ge von Pati­en­ten mit unila­te­ra­ler idio­pa­thi­scher Riesen­ris­sa­mo­tio senkt die Häufig­keit von Netz­haut­ab­lö­sun­gen, wodurch das hohe Risiko eines Sehver­lus­tes aufgrund einer Netz­haut­ab­lö­sung mit Maku­la­be­tei­li­gung verrin­gert wird. Dies zeigt eine retro­spek­ti­ve, nicht rando­mi­sier­te Fall-Kontroll-Studie aus den Nieder­lan­den. Analy­siert wurden die klini­schen Daten von 129 konse­ku­ti­ven
16. April 2019
MAILAND (Bier­mann) — In einer retro­spek­ti­ven Analy­se einer prospek­ti­ven Daten­bank zu Thera­pie­ver­läu­fen bei neovas­ku­lä­rer alters­be­ding­ter Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on wiesen Augen mit okkul­ten choro­ida­len Neovas­ku­la­ri­sa­tio­nen (CNV) alles in allem eine besse­re Sehschär­fe auf als Augen mit ande­ren CNVs. Aller­dings sei nach Adjus­tie­rung um die Ausgangs­seh­schär­fe kein Unter­schied mehr vorhan­den gewe­sen, wie die Studi­en­au­toren