Retina

21. November 2019
BOSTON (Bier­mann) – Mit zuneh­men­der Präva­lenz von Diabe­tes wird die schnel­le, nicht­in­va­si­ve Iden­ti­fi­zie­rung der proli­fe­ra­ti­ven diabe­ti­schen Reti­no­pa­thie (PDR) uner­läss­lich. Eine in der Zeit­schrift „Retina“ veröf­fent­lich­te Arbeit zeigt nun, dass bei der Charak­te­ri­sie­rung und Diffe­ren­zie­rung intra­r­e­ti­na­ler mikro­vas­ku­lä­rer Anoma­li­en (IRMA) und reti­na­ler Neovas­ku­la­ri­sa­tio­nen (NV) die opti­sche Kohä­renz­to­mo­gra­phie-Angio­gra­phie (OCTA) ein nütz­li­ches Werk­zeug sein
19. November 2019
SYDNEY (Bier­mann) – Bei Pati­en­ten mit neovas­ku­lä­rer alters­be­ding­ter Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on (nAMD) wurden zwischen Rani­bi­zumab und Afli­ber­cept über einen Zeit­raum von 24 Monate keine signi­fi­kan­ten Unter­schie­de hinsicht­lich der Entwick­lung und des Fort­schrei­tens der Makula-Atro­phie beob­ach­tet. Einge­schlos­sen waren Perso­nen im Alter von 50 Jahren oder älter, bei denen eine aktive, behand­lungs­nai­ve subfo­vea­le choro­ida­le
15. November 2019
SYDNEY (Bier­mann) – Mit der adäqua­ten Behand­lung einer neovas­ku­lä­ren alters­be­ding­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on (nAMD) können lang­fris­tig zufrie­den­stel­len­de Visus­er­geb­nis­se erzielt werden. Eine zentra­le Makula-Atro­phie entwi­ckelt sich bei einer Lang­zeit­be­hand­lung mit VEGF-Inhi­bi­to­ren nicht allge­mein, wie zuvor befürch­tet. Dies ist das Ergeb­nis einer austra­li­schen Arbeits­grup­pe, die 10-Jahres-Daten der Fight-Retinal-Blindness!-Datenbank ausge­wer­tet hat. Für ihre retro­spek­ti­ve, verglei­chen­de,
13. November 2019
TEL AVIV (Bier­mann) – Stump­fe Trau­ma­ta durch Fußbäl­le bei Kindern können unab­hän­gig vom Vorhan­den­sein äuße­rer Verlet­zun­gen oder Augen­be­schwer­den zu erheb­li­chen Verlet­zun­gen des hinte­ren Segments führen. In allen Fällen ist eine gründ­li­che Augen­un­ter­su­chung erfor­der­lich, um bedroh­li­che Netz­haut­ver­let­zun­gen zu erken­nen, so das Fazit einer israe­li­schen Arbeits­grup­pe. Die Ärzte hatten zuvor Kran­ken­haus-Daten­ban­ken der
7. November 2019
CHARLOTTESVILLE (Bier­mann) – Intra­vit­rea­le Anti-VEGF-Injek­tio­nen können eine glau­kom­a­tö­se Verän­de­rung bei Pati­en­ten mit vorbe­stehen­dem Glau­kom oder Augen­hy­per­to­nie beschleu­ni­gen, so das Ergeb­nis einer retro­spek­ti­ven Beob­ach­tungs­stu­die. Daher sollte der Bedarf an Glau­kom­me­di­ka­men­ten oder ande­ren Inter­ven­tio­nen im Verlauf der Anti-VEGF-Thera­pie von den behan­deln­den Ärzten beur­teilt werden, so das Fazit der Studi­en­au­toren. In ihrer Studie
31. Oktober 2019
SYDNEY (Bier­mann) – Pati­en­ten mit einer neovas­ku­lä­ren alters­be­ding­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on, die bereits zu Beginn einer Behand­lung mit Inhi­bi­to­ren des vasku­lä­ren endo­the­lia­len Wachs­tums­fak­tors (VEGF) Raucher waren, zeig­ten in einer retro­spek­ti­ven Analy­se im Vergleich zu ehema­li­gen und Nicht­rau­chern nach 12 Mona­ten die schlech­tes­ten visu­el­len Ergeb­nis­se. Die Auswer­tung basiert auf den Daten einer prospek­tiv
4. Oktober 2019
BALTIMORE (Bier­mann) – Die Auswer­tung einer Post-hoc-Analy­se bei mit Rani­bi­zumab behan­del­ten Pati­en­ten mit reti­na­lem Zentral­ve­nen­ver­schluss (ZVV) oder reti­na­lem Astve­nen­ver­schluss (AVV) lässt US-ameri­ka­ni­sche Studi­en­au­toren Unter­schie­de in der Patho­phy­sio­lo­gie vermu­ten. In der Unter­su­chung gab es erheb­li­che Unter­schie­de bei den Outco­me-Para­me­tern bei ZVV im Vergleich zu AVV. Ein junges Alter, niemals geraucht zu
2. Oktober 2019
LEIPZIG (Bier­mann) – In einer retro­spek­ti­ven Studie führte eine Re-Vitrek­to­mie mit auto­lo­gem Throm­bo­zy­ten­kon­zen­trat zum Verschluss von 60,2% der persis­tie­ren­den Maku­la­fora­men. Die Verschluss­ra­te korre­lier­te nega­tiv mit zuneh­men­der Achsen­län­ge, der Zeit zwischen der ersten und zwei­ten Opera­ti­on und einem verrin­ger­ten „trac­tio­n­al hole index“. Ferner wiesen erfah­re­ne Chir­ur­gen (mit einer Vorge­schich­te von über
28. September 2019
CHICAGO (Bier­mann) – Retin­i­tis pigmento­sa (RP) ist eine ange­bo­re­ne pigmen­tä­re Netz­haut­dys­tro­phie, bei der Pati­en­ten beim peri­phe­ren, nächt­li­chen und schließ­lich beim fovea­len Sehen beein­träch­tig sind. Aussa­gen in der Lite­ra­tur deuten darauf hin, dass der Verlust der Sehschär­fe bei diesen Pati­en­ten zur völli­gen Erblin­dung führen kann. In einer retro­spek­ti­ven Analy­se wurde nun
25. September 2019
ANN ARBOR (Bier­mann) – Ein unzu­rei­chen­des Scree­ning der behand­lungs­be­ding­ten Früh­ge­bo­re­nen-Reti­no­pa­thie (ROP) kann zu verhee­ren­den visu­el­len Ergeb­nis­sen führen. Insbe­son­de­re in ressour­cen­ar­men Gemein­den kann sich die Verwen­dung eines erschwing­li­chen, trag­ba­ren und benut­zer­freund­li­chen Smart­pho­ne-basier­ten Geräts für die berüh­rungs­lo­se Fundus­fo­to­gra­fie als nütz­lich für das Scree­ning einer Hoch­ri­si­ko-ROP erwei­sen. US-ameri­ka­ni­sche Augen­ärz­te haben nun die Durch­führ­bar­keit