Ein Leben voller Arbeit und Mühe ist keine Last, sondern eine Wohltat“…

Es lässt sich treff­lich speku­lie­ren, wie Rudolf Virchow, von dem dieses Zitat stammt, als gesund­heits­po­li­tisch akti­ver Patho­lo­ge auf die aktu­ell andau­ern­de Infek­ti­ons­la­ge reagiert hätte. Sicher­lich mehr Begeis­te­rung hätte der Begrün­der der Zellu­lar­pa­tho­lo­ge aber vermut­lich ange­sichts der aktu­el­len nicht­in­va­si­ven Bild­ge­bung gezeigt, können wir doch heute mit der Opti­schen Kohä­renz­to­mo­gra­phie (OCT) nahezu histo­lo­gi­sche Befun­de am Auge darstellen.

Behand­lung chro­ni­scher Augen­er­kran­kun­gen? Bestän­dig­keit ist Trumpf!

Für die Behand­lung chro­ni­scher Augen­er­kran­kun­gen sind lang­fris­ti­ge Thera­pie­kon­zep­te und ein gutes Moni­to­ring Grundvoraussetzung.
Es gehört zu den wesent­li­chen Prin­zi­pi­en der Behand­lung unse­rer Pati­en­ten, dass wir ein opti­ma­les Gleich­ge­wicht zwischen der Wahr­schein­lich­keit eines thera­peu­ti­schen Nutzens und des Risi­kos abwägen.

Diabe­tes und Auge: Bewähr­tes. Neues. Überraschendes.

Aktu­ell sind mehr als 460 Mio. Menschen von Diabe­tes melli­tus betrof­fen – eine Zahl, die sich bis 2045 auf 700 Mio. nahezu verdop­peln wird. Gleich­zei­tig schätzt die Inter­na­tio­nal Diabe­tes Fede­ra­ti­on (IDF) das ca. 3% der Betrof­fe­nen erblin­den werden. Zwei Kompli­ka­tio­nen bedro­hen das Sehver­mö­gen: das diabe­ti­sche Maku­la­ö­dem und die proli­fe­ra­ti­ve diabe­ti­sche Retinopathie.

Here comes the SUN …”

SUN steht hier für die „Stan­dar­di­z­a­ti­on of Uvei­tis Nome­n­cla­tu­re Working Group“. In einer lesens­wer­ten Serie neuer Publi­ka­tio­nen werden die Ergeb­nis­se der Arbeits­grup­pe vorge­stellt, für die die Arbeits­grup­pe nicht weni­ger als 17 der häufigs­ten Uvei­tis­for­men heraus­ge­grif­fen und über einen Algo­rith­mus in eine Klas­si­fi­ka­ti­on über­führt hat. In der Auswahl der Uvei­tis­for­men finden sich nahezu alle klini­schen Enti­tä­ten. Einige davon, die häufig und für Sie rele­vant sind, seien an dieser Stelle herausgegriffen.

Großer epide­mio­lo­gi­scher Druck: Neues zur Myopie

Es wird ange­nom­men, dass die Inzi­denz der Myopie im Jahr 2050 bei 50% der Welt­be­völ­ke­rung liegen wird. Zurzeit liegt der Anteil von Myopen in Teilen Asiens aber auch schon bei 70–80%. Damit wird die Kurz­sich­tig­keit zu einem zuneh­men­den globa­len gesund­heit­li­chen und sozio­öko­no­mi­schen Problem. 

Evidenz für siche­re Horn­haut- oder Binde­haut­ein­grif­fe mit Spen­der­ge­we­be auch in Zeiten von COVID-19

Wer hätte gedacht, dass wir im Früh­jahr 2021 wieder im Lock­down sind und daher immer noch über das Thema COVID-19 reden müssen. Glück­li­cher­wei­se ist die Berufs­grup­pe der Augen­ärz­te in der Impf­rei­hen­fol­ge weit vorne, und die Mehr­heit der Kolle­gin­nen und Kolle­gen ist bereits geimpft. Dies schafft für uns und unsere Pati­en­ten Sicher­heit und sollte auch in diesem Sinne offen kommu­ni­ziert werden.