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29. März 2021
RIAD (Bier­mann) – Laut den Ergeb­nis­sen einer Lite­ra­tur­re­cher­che zeigen Coro­na­vi­ren einen rela­tiv gerin­gen Tropis­mus in Bezug auf Augen­ge­we­be. Nach entspre­chen­den Studi­en war mit den Schlüs­sel­be­grif­fen COVID-19, SARS-CoV-2, SARS-CoV-1, MERS-CoV, CoV-229E, NL63, OC43 und HKU1 gesucht worden sowie mit den engli­schen Begrif­fen für Binde­haut­ent­zün­dung, Tränen­ab­strich, Augen­ex­pres­si­on, Augen­sym­pto­me und humane Angio­ten­sin-Conver­ting-Enzym-2-Expres­si­on. Studi­en
26. März 2021
INDIANAPOLIS (Bier­mann)  In einer aktu­el­len Studie haben deren Autoren gezeigt, dass Netar­su­dil 0,02% Augen­trop­fen (Off-Label) bei der Fuchs-Endo­thel­dys­tro­phie gute Erfol­ge hinsicht­lich einer Verrin­ge­rung des Horn­haut­ödems und einer Verbes­se­rung der skoto­pi­schen korri­gier­ten Fern­seh­schär­fe (CDVA) liefert. Die Wissen­schaft­ler schlos­sen 29 Pati­en­ten mit sympto­ma­ti­scher Fuchs´scher Horn­haut­dys­tro­phie in die prospek­ti­ve klini­sche Pilot-Studie ein. Die
22. März 2021
MAILAND (Bier­mann)  In einer aktu­el­len Studie haben deren Autoren Risi­ko­fak­to­ren unter­sucht, die zu strah­len­in­du­zier­ten Kompli­ka­tio­nen nach Gamma-Knife-Radio­chir­ur­gie (GKR) von Ader­haut­me­l­a­no­men (UM) geführt haben könn­ten. Die Wissen­schaft­ler schlos­sen 194 Pati­en­ten (99 Männer; 51%) mit einem UM in die retro­spek­ti­ve longi­tu­di­na­le Kohor­ten­stu­die ein. Die GKR erfolg­te zwischen Juni 1994 und Novem­ber 2018
22. März 2021
ROTTERDAM (Bier­mann)  Eine aktu­el­le Studie hat gezeigt, dass die para­fo­vea­le  Mikro­ge­fäß­struk­tur in den reti­na­len Kapil­lar­ple­xus sowohl bei Pati­en­ten mit Behçet-Uvei­tis (BU) als auch bei den Pati­en­ten mit Morbus Behçet ohne Augen­be­tei­li­gung (NOBD) verän­dert ist. Die stärks­ten Abwei­chun­gen in der reti­na­len Mikro­zir­ku­la­ti­on zeig­ten sich bei den Behçet-Pati­en­ten (BU und NOBD) in
22. März 2021
NEU-DELHI (Bier­mann)   Das adeno­id-zysti­sche Karzi­nom (ACC) der Tränen­drü­se ist ein aggres­si­ver mali­gner Tumor mit schlech­ter Progno­se. Der Notch-Signal­weg bezeich­net einen zentra­len Signal­trans­duk­ti­ons­pfad, der die Zell-Zell-Kommu­ni­ka­ti­on ermög­licht. Anor­ma­le Notch-Signal­we­ge wurden bei verschie­de­nen Tumo­ren unter­sucht, jedoch liegen nur wenige Studi­en vor, die über die Notch-Signal­über­tra­gung bei Tränen­drü­sen-ACC berich­te­ten. Eine aktu­el­le Studie aus
20. März 2021
DURHAM (Bier­mann) – Eine neuro­tro­phe Kera­topa­thie kann viel­fäl­ti­ge Ursa­chen haben. Augen­ärz­te der Duke Univer­si­ty beschrie­ben nun erst­ma­lig einen Fall einer 18-jähri­gen Pati­en­tin mit neu aufge­tre­te­ner neuro­tro­pher Kera­topa­thie rechts, bei der seit fünf Jahren die Diagno­se eines CRPS (complex regio­nal pain syndro­me) mit Betei­li­gung der Extre­mi­tä­ten und der rech­ten Gesichts­sei­te bestand.
13. März 2021
TÜBINGEN (Bier­mann) —  Eine weite­re deut­sche Studie ging der Frage nach, inwie­fern das Corona-Virus durch Augen­ge­we­be über­tra­gen werden könnte. Augen­ärz­te der Univer­si­täts­kli­nik Tübin­gen führ­ten am cornea­len Stroma und Horn­hau­ten­do­thel, bulbä­rer Konjunk­ti­va, Binde­haut­ab­stri­chen, Vorder­kam­mer­flüs­sig­keit und Horn­haut­epi­thel von insge­samt 10 Bulbi von post­mor­ta­len Spen­dern eine Rever­se-Tran­skrip­ti­ons-PCR (qRT-PCR) auf SARS-CoV2-RNA durch. Die Bulbi
13. März 2021
DÜSSELDORF (Bier­mann) – Seit Beginn der Corona-Pande­mie stellt sich unter ande­rem die Frage, ob eine mögli­che Augen­mit­be­tei­li­gung bei SARS-CoV-2-Infek­ti­on sich auf Horn­haut­trans­plan­ta­tio­nen und auf Prozes­se in einer Horn­haut­bank auswir­ken könnte. Zur Klärung dieser Frage wurde durch die Autoren der vorlie­gen­den Studie ein Frage­bo­gen erstellt, welcher an die 26 deut­schen Horn­haut­ban­ken
5. März 2021
HANGZHOU (Bier­mann)  In einer aktu­el­len Studie aus China haben deren Autoren gezeigt, dass Augen­trop­fen aus depro­te­ini­sier­tem Kälber­blut-Extrakt (DCBE) die Augen­schmer­zen und die Licht­emp­find­lich­keit im Rahmen eines trocke­nen Auges (DED) besser lindern können als 0,3%-Natriumhyaluronat-Augentropfen (SH). Die Forscher nahmen 53 Pati­en­ten, die an einem DED mit Schmer­zen litten, in die prospek­ti­ve,
5. März 2021
AMSTERDAM (Bier­mann) Serum-Augen­trop­fen (SED) finden zur Behand­lung einer Viel­zahl von Defek­ten der Augen­ober­flä­che Verwen­dung. Könne das körper­ei­ge­ne (auto­lo­ge) Blut aufgrund von mangeln­der Menge, Eignung oder aus logis­ti­schen Grün­den nicht verwen­det werden, sei allo­ge­nes Spen­der­blut eine geeig­ne­te Alter­na­ti­ve bei Pati­en­ten mit schwe­ren Trocken­heits­pro­ble­men, so die Autoren einer aktu­el­len Studie. Diese ergab,