Glaukom

7. Juni 2022
VILNIUS (Bier­mann) – Cate­chi­ne aus der Gruppe der Poly­phe­no­le, und insbe­son­de­re deren biolo­gisch aktivs­te Form, das Epigal­lo­ca­te­ching­al­lat (EGCG), zeich­nen sich durch viel­fäl­ti­ge Effek­te wie eine anti­oxi­da­ti­ve, anti­in­flamma­to­ri­sche, anti­kan­ze­ro­ge­ne sowie neuro­pro­tek­ti­ve Wirkung aus. Den Autoren einer aktu­el­len Studie zufol­ge senkt das EGCG im grünen Tee (GT) oder als konzen­trier­tes Extrakt zudem
7. Juni 2022
AUCKLAND (Bier­mann) – Bei Pati­en­ten, die an einer Uvei­tis oder Skle­ri­tis leiden, erhöht sich das Risiko für ein Glau­kom mit dem Lebens­al­ter, bei einem gestei­ger­ten Augen­in­nen­druck (IOD), einem chro­ni­schen Verlauf der Inflamma­ti­on sowie bei einem zysto­iden Maku­la­ö­dem (CMÖ). Dieses Fazit ziehen die Autoren einer aktu­el­len Arbeit. Die Wissen­schaft­ler schlos­sen retro­spek­tiv
7. Juni 2022
ROM (Bier­mann) – Wie die Autoren einer aktu­el­len Veröf­fent­li­chung gezeigt haben, erlaubt eine post­ope­ra­ti­ve ultra­struk­tu­rel­le Darstel­lung der Morpho­lo­gie eines Sicker­kis­sens (Siki) mithil­fe der Vorder­ab­schnitts-OCT (AS-OCT) nach mini­mal­in­va­si­ven antig­lau­kom­a­tö­sen Eingrif­fen (MIGS) eine prognos­ti­sche Einschät­zung des Opera­ti­ons­er­fol­ges, einschließ­lich der Filtra­ti­ons­ka­pa­zi­tät sowie der Notwen­dig­keit einer Revisionsintervention. In ihre retro­spek­ti­ve Studie schlos­sen die Wissen­schaft­ler
2. Juni 2022
BANGKOK (Bier­mann) – Die klini­sche Abgren­zung einer supra­sel­lä­ren, kompres­si­ven Opti­kus­neu­ro­pa­thie (CON) von einer glau­kom­a­tö­sen Opti­kus­neu­ro­pa­thie (GON) bei einem lang­sam progre­dien­ten schmerz­lo­sen Sehver­lust mit Gesichts­feld (VF)-Defekten und Papil­len­atro­phie erweist sich oftmals als schwie­rig. Die Autoren einer aktu­el­len Arbeit haben nun gezeigt, dass spezi­fi­sche Verdün­nungs­mus­ter der peri­pa­pil­lä­ren reti­na­len Nerven­fa­ser­schicht (RNFL) sowie des
2. Juni 2022
LA JOLLA (Bier­mann) – Lata­no­pros­ten bunod‑0,024% (LBN) stellt das 1. Stick­stoff­mon­oxid (NO)-freisetzende Prosta­glan­din-Analo­gon dar, welches zum einen den uveo­sklera­len Abfluss, zum ande­ren zusätz­lich den trabe­ku­lä­ren Abfluss über das NO verbes­sert. Die Autoren einer aktu­el­len Arbeit haben nun heraus­ge­fun­den, dass LBN im Gegen­satz zu Timolol‑0,5% die Gefäß­dich­te (VD) der Makula erhöht.
30. Mai 2022
CHEMNITZ (Bier­mann) – Ein Neovasku­la­ri­sa­ti­ons­glau­kom (NVG) stellt eine schwe­re Kompli­ka­ti­on bei reti­na­len Gefäß­ver­schlüs­sen dar. Iris­neo­vasku­la­ri­sa­tio­nen treten im natür­li­chen Verlauf nach einer Netz­haut­in­far­zie­rung erst zeit­ver­zö­gert auf. Den Autoren einer aktu­el­len Arbeit zufol­ge könnte jedoch eine intra­ar­te­ri­el­le Throm­bo­ly­se (IAT) eines reti­na­len Zentral­arte­ri­en­ver­schlus­ses (CRAO) durch die zeit­na­he Wieder­eröff­nung des Gefä­ßes die noch hypo­xi­schen
26. Mai 2022
SOLNA (Bier­mann) – Bei dem iCare-Home-Tono­me­ter handelt sich um ein Gerät mit dessen Hilfe Glau­kom­pa­ti­en­ten oder deren Ange­hö­ri­ge zuhau­se mittels der Rebound-Metho­de berüh­rungs­los den Augen­in­nen­druck (IOD) messen können. Dr. Laurence Querat und Dr. Enping Chen vom St. Erik Eye Hospi­tal (Schwe­den) haben nun in einer gemein­sa­men Veröf­fent­li­chung gezeigt, dass die
23. Mai 2022
RIAD (Bier­mann) – Bei der Vogt-Koya­nagi-Harada (VKH)-Erkrankung, einer T‑Zell-vermit­tel­ten Auto­im­mun­erkran­kung, führt eine Trabe­ku­lek­to­mie (TE) bei einem oftmals visus­be­dro­hen­den uvei­ti­schen Sekun­där­glau­kom zu einer Kontrol­le des Augen­in­nen­dru­ckes (IOD). Den Autoren einer aktu­el­len Arbeit zufol­ge stellt eine zeit­ver­setz­te Phako­emul­si­fi­ka­ti­on bei zusätz­lich visu­ell signi­fi­kan­ter Kata­rakt zwar ein siche­res Verfah­ren dar, mit dem eine gewis­se
23. Mai 2022
WUHAN (Bier­mann) – Bei der Herz­ra­ten­va­ria­bi­li­tät (HRV) handelt es sich um einen Wert, der die Anpas­sungs­fä­hig­keit des Herzens an innere und äußere Reize darstellt. Dieser Para­me­ter zeigt an, inwie­weit das auto­no­me Nerven­sys­tem (ANS; Sympa­thi­kus/­Pa­ra­sym­pa­thi­cus-Verhält­nis) Vorgän­ge im Körper posi­tiv oder nega­tiv beein­flusst. Wie die Autoren einer aktu­el­len Arbeit nun schrei­ben, weisen
18. Mai 2022
HONGKONG (Bier­mann) – Bislang ist bekannt, dass peri­phe­re ante­rio­re Synechi­en (PAS) nach einer Argon-Laser-Trabe­kulo­plas­tik (ALT) auftre­ten können. Eine aktu­el­le Arbeit hat nun gezeigt, dass sich PAS auch bei Pati­en­ten nach einer gewe­be­scho­nen­de­ren selek­ti­ven Laser-Trabe­kulo­plas­tik (SLT) entwi­ckeln können. Die Forschen­den der Veröf­fent­li­chung haben als Risi­ko­fak­to­ren für eine frühe Entwick­lung der PAS