PRK

Postoperative Schmerzen korrelieren mit präoperativer Hornhautsensibilität

8. August 2022

SAO PAULO (Bier­mann) – Eine abnor­me präope­ra­ti­ve Horn­haut­sen­si­bi­li­tät kann ein Marker für schwe­re post­ope­ra­ti­ve Schmer­zen nach Photo­re­frak­ti­ver Kera­tek­to­mie (PRK) sein. Visu­el­le Analogska­la (VAS) und weite­re Para­me­ter (u.a. Frage­bo­gen SF-MPQ) hinge­gen erwie­sen sich nicht als korre­lie­rend mit post­ope­ra­ti­ven Schmerzen.

Zu diesem Ergeb­nis kommt eine Studie aus Brasi­li­en, in welche 34 Augen von 34 Pati­en­ten einge­schlos­sen wurden, die eine PRK erhiel­ten und mittels sozio­de­mo­gra­phi­schen Frage­bo­gen und Pain Cata­stro­phi­zing Scale und State-Trait Anxie­ty Inven­to­ry einge­stuft wurden. Im Rahmen der Studie wurden Tests für Horn­haut­sen­si­bi­li­ät und kondi­tio­nier­te Schmerz­mo­du­la­ti­on (CPM) durch­ge­führt. Nach der PRK wurden nach einer Stunde sowie 24, 48 und 72 Stun­den die bestehen­den Schmer­zen mittels visu­el­ler Analogska­la (VAS) und einer Kurz­form des McGill Pain Ques­ti­onn­aire (SF-MPQ) eingeschätzt.

Die präope­ra­ti­ve Horn­haut­sen­si­bil­tät war posi­tiv korre­liert mit den nach PRK ermit­tel­ten Schmerzs­cores (rho = 0,39 und rho = 0,41, P < 0.05). Zwischen Pain Cata­stro­phi­zing Scale, State-Trait Anxie­ty Inven­to­ry sowie CPM-Scores und dem post-PRK-Schmerzs­core fanden sich keine Korre­la­tio­nen (P > 0.05). (ak)

Autoren: Toyota A et al.
Korrespondenz: renatgarc@gmail.com
Studie: Preoperative Predictors for Acute Pain After Photorefractive Keratectomy
Quelle: Cornea. 2022 Aug 1;41(8):940-949.
Web: https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000003037

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