Kind­li­che Kata­rakt

Zentrale Hornhautdicke kein Hinweis auf kataraktassoziierte corneale Malformationen

18. September 2019

PHILADELPHIA (Bier­mann) – Die vorlie­gen­de Studie ging der Frage nach, inwie­fern man anhand der zentra­len Horn­haut­di­cke bei Kindern mit bestehen­der Kata­rakt Anzei­chen für eine spezi­fi­sche, auf die Kata­rakt-Morpho­lo­gie bezo­ge­ne cornea­le Malfor­ma­ti­on fest­stel­len könnte.

Einge­schlos­sen wurden 96 Kinder, bei denen während des Beob­ach­tungs­zeit­raums in großen kana­di­schen und US-ameri­ka­ni­schen Augen­zen­tren im Rahmen der Verlaufs­kon­trol­le bei Kata­rakt konti­nu­ier­lich eine Pachy­me­trie durch­ge­führt wurde.

Das durch­schnitt­li­che Alter der Kinder lag bei 5,1 Jahren, 57% der Kinder (n=55) waren weib­lich. Die durch­schnitt­li­che zentra­le Horn­haut­di­cke der unter­such­ten Kinder lag bei 556,1 µm, die der histo­ri­schen Kontroll­grup­pe bei 558 µm. Auch im Vergleich der verschie­de­nen Kata­rakt-Formen konn­ten keine signi­fi­kan­ten Unter­schie­de gese­hen werden.

Somit seien vermut­lich andere Fakto­ren für eine mögli­cher­wei­se auftre­ten­de Erhö­hung der zentra­len Horn­haut­di­cke bei apha­ken und pseu­do­pha­ken Kindern verant­wort­lich.

(ak)

Autoren: Thau A et al.
Korrespondenz: Alex V. Levin; ALevin@willseye.org
Studie: Central Corneal Thickness in Childhood Cataract
Quelle: Cornea 2019 Aug;38(8):1003–1005.
Web: https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000001970

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