Kera­to­ko­nus

Langzeitverlauf nach Implantation intrastromaler Ringsegmente bei pädiatrischen Patienten

14. August 2019

OVIEDO (Bier­mann) – Die Implan­ta­ti­on intra­cor­nea­ler Ring­seg­men­te (Ferra­ra) dient der visu­el­len Reha­bi­li­ta­ti­on bei Kera­to­ko­nus.

In einer Studie unter­such­ten Alfon­so et al. den Lang­zeit­ver­lauf nach dieser Opera­ti­on bei insge­samt 118 Augen von 88 pädia­tri­schen Kera­to­ko­nus-Pati­en­ten im Alter von 16,1±1,89 (10–18) Jahren. Der unkor­ri­gier­te Fern­vi­sus verän­der­te sich von 0,67±0,37 logMAR präope­ra­tiv auf 0,37±0,30 logMAR 6 Monate post­ope­ra­tiv (p<0,0001). Der durch­schnitt­li­che korri­gier­te Visus verbes­ser­te sich von 0,19±0,15 logMAR präope­ra­tiv auf 0,10±0,12 logMAR (p<0,0001). Die Anzahl der Augen, die in der Refrak­ti­ons­be­stim­mung nur noch einen Zylin­der von maxi­mal 2,00 dpt benö­tig­ten, stieg inner­halb von 6 Mona­ten von 30,5% auf 70,3% an.

Die Ergeb­nis­se blie­ben auch bei weite­ren Verlaufs­kon­trol­len stabil, weshalb die Autoren der Studie die Implan­ta­ti­on von intrastroma­len Ring­seg­men­ten als siche­re und effek­ti­ve Thera­pie­al­ter­na­ti­ve anse­hen.

(ak)

Autoren: Alfonso JF et al.
Korrespondenz: José F. Alfonso; j.alfonso@fernandez-vega.com
Studie: Long-Term Follow-up of Intrastromal Corneal Ring Segment Implantation in Pediatric Keratoconus
Quelle: Cornea 2019 Jul;38(7):840–846.
Web: https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000001945

html

Aus rechtlichen Gründen (Heilmittelwerbegesetz) dürfen wir die Informationen nur an Fachkreise weitergeben.