Kera­to­ko­nus

Langzeitstabilität nach PRK und Crosslinking bei pädiatrischen Patienten

5. August 2019

ATHEN (Bier­mann) – Das soge­nann­te Athens-Proto­col (AP) beinhal­tet eine topo­gra­phie­ge­führ­te parti­el­le photo­re­frak­ti­ve Kera­tek­to­mie (PRK) und ein nach­fol­gen­des Cross­lin­king (CXL) zur Behand­lung des Kera­to­ko­nus.

In einer Studie mit 39 Augen von 21 Pati­en­ten im Alter von maxi­mal 18 Jahren wurde der Verlauf nach Behand­lung nach Athens-Proto­koll für eine Nach­be­ob­ach­tungs­zeit von mindes­tens 4 Jahren unter­sucht.

Nach 4 Jahren zeigte sich bei den behan­del­ten Pati­en­ten eine signi­fi­kan­te Verbes­se­rung des unkor­ri­gier­tem Fern­vi­sus von 0,51±0,31 auf 0,65±0,26 (p<0,05). Der durch­schnitt­li­che best­kor­ri­gier­te Visus verbes­ser­te sich von präope­ra­tiv 0,71±0,22 auf 0,81±0,19 (p<0,05) im weite­ren Verlauf. Die Horn­haut­ra­di­en (K1 und K2) redu­zier­ten sich von 44,95±3,71 dpt und 49,32±5,05 dpt präope­ra­tiv auf 43,14±2,95 dpt und 46,28±4,87 dpt (p<0,05) nach vier Jahren. Der steils­te Horn­haut­ra­di­us (Kmax) redu­zier­te sich von 56,81±2,94 dpt präope­ra­tiv auf 48,11±3,17 dpt nach 48 Mona­ten.

In 2 Fällen kam es zu einer späten Haze-Bildung mindes­tens 1 Jahr nach Behand­lung.

Auf Grund­la­ge dieser Studie könne das Athens-Proto­koll bei pädia­tri­schen Kera­to­ko­nus-Pati­en­ten als sicher ange­se­hen werden, so die Autoren der Studie.

(ak)

Autoren: Kanellopoulos AJ
Korrespondenz: Anastasios John Kanellopoulos; ajkmd@mac.com
Studie: Long-Term Stability With the Athens Protocol (Topography-Guided Partial PRK Combined With Cross-Linking) in Pediatric Patients With Keratoconus
Quelle: Cornea 2019 Aug;38(8):1049–1057.
Web: https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000001996

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