Kera­ti­tis

Intrastromale Voriconazol-Injektionen bieten keinen Vorteil im Vergleich zur üblichen Lokaltherapie

9. September 2019

PONDICHERRY (Bier­mann) – Die Behand­lung von Pilz­ke­ra­tit­i­den ist nach wie vor eine ophthal­mo­lo­gi­sche Heraus­for­de­rung. Die zusätz­li­che Gabe von Vorico­na­zol als intrastroma­le Injek­ti­on konnte jedoch in einer Studie mit 151 Pati­en­ten mit posi­ti­vem Abstrich bei Horn­hau­tul­cus keinen Bene­fit zeigen.

Die in die Studie einge­schlos­se­nen Pati­en­ten, bei denen Fusa­ri­um (19 Proben, 27%), Asper­g­il­lus (17 Proben, 24%) andere fila­men­tö­se Pilze (19 Proben, 27%) oder in eini­gen Fällen auch keine Erre­ger (13 Proben, 19%) nach­ge­wie­sen wurden, erhiel­ten entwe­der topi­sches Nata­my­cin oder topi­sches Nata­my­cin in Kombi­na­ti­on mit intrastroma­lem Voriconazol.

(ak)

Autoren: Narayana S et al.
Korrespondenz: jennifer.rose-nussbaumer@ucsf.edu
Studie: Mycotic Antimicrobial Localized Injection: A Randomized Clinical Trial Evaluating Intrastromal Injection of Voriconazole
Quelle: Ophthalmology 2019 Aug;126(8):1084–1089.
Web: https://doi.org/10.1016/j.ophtha.2019.03.020

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