Intra­vit­rea­le opera­ti­ve Medi­ka­men­ten­ga­be

Auswirkungen von Nepafenac präoperativ

23. Juli 2019

PATRAS (Bier­mann) – Im Rahmen von intra­vit­rea­len Injek­tio­nen wurden Pati­en­ten für eine grie­chi­sche Studie präope­ra­tiv entwe­der mit Nepa­fenac 0,1 % Augen­trop­fen (Gruppe 1, n=33), Nepa­fe­nac 0,3 % Augen­trop­fen (Gruppe 2, n=32) oder Place­bo (Gruppe 3) vorbe­handelt und anschlie­ßend die Schmerz­stär­ke mittels visu­el­ler Analogska­la (VAS) und McGill-Pain-Frage­bo­gen jeweils ­direkt und 6 Stun­den post­ope­ra­tiv ana­lysiert.

Unab­hän­gig von der Dosie­rung war die Schmerz­stär­ke direkt post­ope­ra­tiv bei mit Nepa­fe­nac behan­del­ten Pati­en­ten signi­fi­kant gerin­ger als in der Place­bo-Gruppe. Nach 6 Stun­den zeigte Nepa­fe­nac 0,3 % einen stär­ke­ren analge­ti­schen Effekt als Nepa­fe­nac 0,1 % und Place­bo.

Eine einma­li­ge Behand­lung mit Nepa­fe­nac Augen­trop­fen 0,1 oder 0,3 % vor intra­vitrealen Injek­tio­nen kann somit die mit dem Eingriff verbun­de­nen Schmer­zen signi­fi­kant verrin­gern. Für Nepa­fe­nac 0,3 % konnte ein stär­ke­rer post­ope­ra­ti­ver Effekt nach­ge­wie­sen werden.

(ak)

Autoren: Georgakopoulos CD et al.
Korrespondenz: Olga E. Makri; makriolga@upatras.gr
Studie: Analgesic Effect of a Single Drop of Nepafenac 0.3% on Pain Associated with Intravitreal Injections: A Randomized Clinical Trial
Quelle: J Ocul Pharmacol Ther 2019 Apr;35(3):168–173.
Web: https://doi.org/10.1089/jop.2018.0113

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