Femto-LASIK

Effektive Behandlung von Refraktionsfehlern nach DMEK

20. März 2020

OVIEDO (Bier­mann) — Eine spani­sche Arbeits­grup­pe unter­such­te die Effek­ti­vi­tät und Sicher­heit einer Femto-LASIK (Femto­se­kun­den­la­ser-assis­tier­te Laser in situ kera­to­mi­leu­sis) zur Korrek­tur von Refrak­ti­ons­feh­lern nach DMEK (Desce­met membra­ne endo­the­li­al keratoplasty).

Sieben Augen wurden in die Fall­stu­die einbe­zo­gen und Refrak­ti­ons­feh­ler, korri­gier­ter und unkor­ri­gier­ter Fern­vi­sus, Horn­haut­to­po­gra­phie (Sirius, CSO, Itali­en) und Vorder­ab­schnitts-OCT (Visan­te, Carl Zeiss Medi­tec AG, Jena) bei jeder post­ope­ra­ti­ven Visite erhoben.

Intra­ope­ra­ti­ve oder post­ope­ra­ti­ve Kompli­ka­tio­nen traten während der Behand­lung nicht auf. Die Nach­be­ob­ach­tungs­zeit nach DMEK und vor Femto-LASIK lag bei 18 bis 36 Mona­ten. Nach Femto-LASIK lag die Nach­be­ob­ach­tungs­zeit bei zwölf bis 60 Mona­ten. Alle Fälle zeig­ten nach Femto-LASIK eine signi­fi­kan­te Verbes­se­rung des unkor­ri­gier­ten Visus auf  ≥20/32. Beim korri­gier­ten Fern­vi­sus zeigte keines der Augen einen Visus­ver­lust. Bei einem Fall konnte sogar eine Verbes­se­rung des korri­gier­ten Fern­vi­sus erreicht werden. Während der post­ope­ra­ti­ven Nach­kon­trol­len blie­ben Refrak­ti­ons­feh­ler, unkor­ri­gier­ter und korri­gier­ter Fern­vi­sus stabil. Auch die topo­gra­phi­schen und pachy­me­tri­schen Para­me­ter erwie­sen sich als stabil.

Die Femto-LASIK kommt somit wahr­schein­lich als siche­re und effek­ti­ve Behand­lung von Refrak­ti­ons­feh­lern nach DMEK in Frage. (ak)

Autoren: Fernández-Vega-Cueto L. et al.
Korrespondenz: j.alfonso@fernandez-vega.com
Studie: FemtoLASIK After Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty.
Quelle: Cornea. 2020 Apr;39(4):468-472
Web: https://doi.org/10.1097/ICO.0000000000002193

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