Diabe­ti­sches Makulaödem

REFINE-Studie: Medikamentöse versus Laserbehandlung

9. Juli 2019

PEKING (Bier­mann) – In der chine­si­schen REFINE-Studie, einer doppelt maskier­ten Phase-III-Studie, wurden Pati­en­ten mit Diabe­ti­schem Makula­ödem entwe­der mit 0,5 mg intra­vit­rea­lem Rani­bi­zumab im pro-re-nata-Schema oder mittels Laser behandelt.

Rani­bi­zumab war der Laser­be­hand­lung mit einer mitt­le­ren Visus­ver­bes­se­rung von 6,8 Buch­sta­ben statis­tisch über­le­gen (p<0,001). In Monat 12 lag der durch­schnitt­li­che Visus­ge­winn bei Rani­bi­zumab bei 7,8 Buch­sta­ben, in der Laser­grup­pe bei 2,5 Buch­sta­ben. Pati­en­ten der Rani­bi­zumab-Gruppe erhiel­ten durch­schnitt­lich 7,9 Injek­tio­nen, die der Laser­grup­pe 2,1 Behand­lun­gen. Es gab keine neuen Anzei­chen zur Sicherheit.

(ak)

Autoren: Li X et al.
Korrespondenz: Xiaoxin Li; drlixiaoxin@163.com
Studie: Efficacy and safety of ranibizumab 0.5 mg in Chinese patients with visual impairment due to diabetic macular edema: results from the 12-month REFINE study
Quelle: Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol 2019 Mar;257(3):529–541.
Web: https://doi.org/10.1007/s00417-018-04213-x 

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