DALK

Modifizierte Big-Bubble-Technik verringert intraoperative Komplikationen

26. Dezember 2021

HYDERABAD (Bier­mann) – Im Rahmen einer aktu­el­len Studie wurde eine neue Tech­nik der sequen­zi­el­len Luft­in­stil­la­ti­on im Rahmen einer Big Bubble-DALK (deep ante­rior lamel­lar kera­to­plas­ty) mit der Origi­nal-Tech­nik vergli­chen. Es konn­ten 50 Augen mit Kera­to­ko­nus in jede der beiden Grup­pen einge­schlos­sen werden. Der mitt­le­re steils­te Kerato­me­ter­wert und die Tiefe der Vorder­kam­mer erwie­sen sich in beiden Grup­pen als vergleich­bar. Die mitt­le­re Größe der Typ 1‑Bubble betrug bei einer einzel­nen Luft-Injek­ti­on (Gruppe 1) 7,8 +/- 0,4 mm (6,5 – 8,5 mm) und bei sequen­zi­el­ler Luft-Injek­ti­on (Gruppe 2) 8,5 +/- 0,3 (8 — 9 mm) (P < 0,001). Nur in der ersten Gruppe kam es zu intra­ope­ra­ti­ven Kompli­ka­tio­nen wie einer Spren­gung der Bubble (1 Auge, 2%) und peri­phe­rer Mikroper­fo­ra­ti­on (3 Augen, 6%).
Die modi­fi­zier­te Big-Bubble-DALK mit sequen­zi­el­ler Luft-Injek­ti­on unter­stützt durch eine Para­zen­te­se zur Verrin­ge­rung des intrao­ku­la­ren Drucks erlau­be eine Vergrö­ße­rung der Typ 1‑Blase auf siche­re und kontrol­lier­te Weise mit mini­ma­lem Risiko für Kompli­ka­tio­nen, so die Autoren der Studie. (ak)

Autoren: Fogla R et al.
Korrespondenz: rajeshfogla@gmail.com
Studie: Modified big-bubble for deep anterior lamellar keratoplasty
Quelle: J Cataract Refract Surg. 2021 Nov 1;47(11):e6-e9.
Web: https://doi.org/10.1097/j.jcrs.0000000000000469

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