COVID-19

Katarakt-Operation generiert keine signifikante Aerosol-Belastung

11. August 2021

VANCOUVER (Bier­mann) – Seit Beginn der COVID-19-Pande­mie gehö­ren Aero­so­le zu den viel­be­ach­te­ten Para­me­tern für eine Krank­heits­über­tra­gung. Eine labor­ba­sier­te Simu­la­ti­ons-Studie an Schwei­ne­au­gen sollte klären, inwie­fern die Kata­rakt-Opera­ti­on eine aero­sol-gene­rie­ren­de Proze­dur sein könnte.
Im Rahmen der Studie wurden Kata­rakt-Opera­tio­nen durch­ge­führt und ein DRX Aero­sol Moni­tor 8534 (Dust­Trak) in fest­ge­leg­ter Entfer­nung instal­liert, um den Anteil von drei Parti­kel­grö­ßen alle zwei Sekun­den während der Opera­ti­on und für eine Minute nach der Opera­ti­on zu messen.
Es fand sich keine signi­fi­kan­te Aero­sol-Belas­tung mit Parti­keln während der Kata­rakt-Opera­ti­on bei Schnit­ten von 2,4 und 2,75 mm.
Ophthal­mo­lo­gen könn­ten somit unter den übli­chen Sicher­heits­vor­keh­run­gen in Bezug auf Tröpf­chen­in­fek­tio­nen Kata­rakt-Opera­tio­nen durch­füh­ren, ohne wegen einer mögli­chen Aero­sol­be­las­tung besorgt zu sein. (ak)

Autoren: Noureddin GS et al.
Korrespondenz: gelanour@gmail.com
Studie: Quantification of aerosol generation during cataract surgery
Quelle: J Cataract Refract Surg. 2021 Aug 1;47(8):1071-1074.
Web: https://doi.org/10.1097/j.jcrs.0000000000000530

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