Chorio­re­ti­no­pa­thia centra­lis serosa

Quantitative Bewertung der retinalen Gefäßdichte mittels OCT-A

13. Februar 2020

HANGZHOU (Bier­mann) – Die opti­sche Kohä­renz­to­mo­gra­phie-Angio­gra­phie (OCT-A) könnte als zuver­läs­si­ges Instru­ment bei der Bewer­tung unter­schied­li­cher Verläu­fe einer Chorio­re­ti­no­pa­thia centra­lis serosa (CCS) dienen. Eine chine­si­sche Arbeits­grup­pe konnte sowohl eine redu­zier­te reti­na­le Gefäß­dich­te als auch eine vergrö­ßer­te fovea­le avasku­lä­re Zone (FAZ) bei Pati­en­ten mit chro­ni­scher Chorio­re­ti­no­pa­thia centra­lis serosa (CCS) mittels OCT-A beob­ach­ten.

Insge­samt wurden 148 Proban­den (148 Augen) in die Fall-Kontroll-Studie einge­schlos­sen, davon 50 Augen mit akuter CCS, 48 Augen mit chro­ni­scher CCS und 50 Augen in der Kontroll­grup­pe. Das Durch­schnitts­al­ter betrug 50,11 ±8,14 Jahre. Die Unter­su­chun­gen für den best­kor­ri­gier­ten Visus, die OCT und die OCT-A wurden am selben Tag durch­ge­führt. Die Haupt­da­ten der FAZ und der Gefäß­dich­te wurden in 3×3-mm-OCT-A-Bildern aufge­zeich­net, unter den 3 Grup­pen vergli­chen sowie die Korre­la­ti­on zwischen den OCT-A-Varia­blen und der Sehschär­fe bei den CCS-Pati­en­ten berech­net.

Das Ergeb­nis: Augen mit chro­ni­scher CCS hatten sowohl in der oberen als auch tiefen Netz­haut­schicht die signi­fi­kant nied­rigs­te Gefäß­dich­te und die größte FAZ (0,39 ±0,13 mm2) im Vergleich zu Augen mit akuter CCS und Augen in der Kontroll­grup­pe (alle p<0,05). Zwischen akuter CCS und den Kontrol­len gab es bei der Gefäß­dich­te oder der FAZ keinen signi­fi­kan­ten Unter­schied (beide p>0,05). Bei chro­ni­scher CCS korre­lier­ten sowohl die redu­zier­te Gefäß­dich­te der tiefen Netz­haut­schicht als auch die vergrö­ßer­te FAZ mit einer schlech­te­ren Sehschär­fe (beide p<0,05).

(isch)

Autoren: Mao J et al.
Korrespondenz: Lijun Shen; Ljshenysg@163.com
Studie: Quantitative Assessment of Retinal Capillary Vessel Density and Foveal Avascular Zone Area in Central Serous Chorioretinopathy Using OCTA
Quelle: Ophthalmologica 2020;1–9.
Web: https://doi.org/10.1159/000504053

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